Kolja Blacher Kolja Blacher
Kolja BlacherVioline & Leitung›› www.kolja-blacher.com

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Kolja Blacher studierte an der Juilliard School, New York bei Dorothy DeLay und später bei Sándor Végh in Salzburg. Weltweit konzertiert er u.a. mit den Berliner Philharmonikern, den Münchner Philharmonikern, dem NDR Sinfonieorchester, Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, Gewandhausorchester Leipzig, Orchestra di Santa Cecilia und dem Baltimore Symphony Orchestra. Er arbeitete dabei mit Kirill Petrenko, Vladimir Jurowski, Dmitry Kitajenko, Mariss Jansons, Matthias Pintscher, Markus Stenz, um nur eine Auswahl zu nennen.

Sein programmatisches Spektrum umfasst sowohl Werke für Violine solo von Bach bis Berio, als auch die großen Violinkonzerte des romantischen und klassischen Repertoires, bis hin zu zeitgenössischen Stücken für Violine und Orchester (z.B. von Magnus Lindberg, Kurt Weill, Hans Werner Henze, Bernd Alois Zimmermann). Offen für Neues, spielte er mit dem Münchener Kammerorchester die deutsche Erstaufführung von Brett Dean’s „Electric Preludes“ für sechs-saitige elektrische Geige.

Als ein neuer Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit haben sich in den letzten fünf Jahren die sogenannten „Play-Lead“ Konzerte intensiv entwickelt, z.B. mit dem Melbourne Symphony Orchestra, dem Orchestra Sinfonica di Milano, dem Taiwan Philharmonic Orchestra, dem Stuttgarter Kammerorchester, den Festival Strings Lucerne, dem Jerusalem Symphony Orchestra, der Camerata Bern und dem Orchester der Komischen Oper Berlin. Es ist eine Aufführungspraxis, die immer stärker nachgefragt wird, von St. Antonio über Kuala Lumpur bis Paris.

Darüber hinaus freut er sich nun auf weitere kommende Projekte in 16/17, z.B. mit den Dresdner Philharmonikern, dem St. Antonio Symphony Orchestra, dem Orchestre de Chambre de Paris und Tourneen mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn rund um die gemeinsame CD Veröffentlichung in 2017 (u.a. Bernstein Serenade).

Kolja Blacher hat eine Fülle an prämierten CD-Aufnahmen (u.a. ausgezeichnet mit Diapason d’Or) vorgelegt, u.a. mit Claudio Abbado, mit dem ihn eine lange künstlerische Beziehung aus der Zeit bei den Berliner Philharmonikern und dem Lucerne Festival Orchestra verband. Im Herbst 2013 erschien die CD mit Schönbergs Violinkonzert, zusammen mit dem Gürzenich-Orchester unter Markus Stenz, die gleich die Führung der Bestenliste 3-2015 des Deutschen Schallplattenpreises in der Rubrik „Orchestermusik“ übernahm.

Auf die Professur in Hamburg folgte vor einigen Jahren der Ruf nach Berlin an die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Als Sohn des deutsch-baltischen Komponisten Boris Blacher in Berlin aufgewachsen, lebt Kolja Blacher auch heute noch mit der Familie in seiner Heimatstadt, in der er auch sechs Jahre als Konzertmeister der Berliner Philharmoniker tätig war, bis er sich endgültig für die solistische Laufbahn entschied.

Kolja Blacher spielt die sogenannte "Tritton"-Stradivari aus dem Jahr 1730, die ihm von Frau Kimiko Powers zur Verfügung gestellt wird.

2016/2017
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Biography[ en | de ]›› pdf version

Kolja Blacher studied at the Juilliard School of Music with Dorothy DeLay and with Sandor Vegh in Salzburg. He performed as a soloist all over the world, with orchestras such as Berlin Philharmonic, Munich Philharmonic, NDR Symphony, Gewandhaus Leipzig, Orchestra di Santa Cecilia and Baltimore Symphony. He has worked with conductors including Kirill Petrenko, Vladimir Jurowski, Dimitri Kitajenko, Mariss Jansons, Matthias Pintscher, Markus Stenz.

Blacher’s programmatic spectrum comprises works for solo violin from Bach to Berio, the classical-romantic core repertoire, and contemporary music for violin and orchestra (including works by Magnus Lindberg, Kurt Weill, Hans Werner Henze and Bernd Alois Zimmermann). Open to new concert experiences, he gave the German premiere of Brett Dean’s „Electric Preludes“ for the six-string e-violin.

In the past five years „Play-Lead“ concerts have become the new focus in Blacher’s artistic activities; as a leader – both as a soloist and from the concertmaster’s chair – he worked regularly with the Melbourne Symphony Orchestra, Orchestra Sinfonica di Milano, Taiwan Philharmonic Orchestra, Stuttgart Chamber Orchestra, Festival Strings Lucerne, Jerusalem Symphony Orchestra, Camerata Bern and the Orchestra of the "Komische Oper" in Berlin. This new form of performance practice, increasing sought after, leads him all over the world, from St. Antonio to Kuala Lumpur to Paris.

Additional upcoming highlights in the 16/17 season include projects with Dresden Philharmonic Orchestra, St Antonio Symphony Orchestra, Orchestre de Chambre de Paris and tours with Württembergisches Chamber Orchestra (their CD with the recording of Bernstein’s Serenade will be released in 2017).

Blacher has recorded highly acclaimed CDs (e.g. Diapason d’Or) in collaboration with Claudio Abbado, with whom he has maintained close ties since their time at the Berlin Philharmonic and the Lucerne Festival Orchestra. His CD with Schönbergs’s Violin Concerto (with Markus Stenz and Gürzenich-Orchester Köln) was released in Autumn 2013.

Kolja Blacher was a professor at the Hochschule für Musik und Theater in Hamburg before returning to his hometown of Berlin, where he teaches at the Hochschule für Musik "Hanns Eisler." A born and bred Berliner – his father was the Baltic-German composer Boris Blacher – Kolja Blacher lives with his family in Berlin.

He plays a 1730 “Tritton” Stradivari, generously on loan from Ms Kimiko Powers.

2016/2017
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