Quatuor Ysaÿe Quatuor Ysaÿe
Guillaume SutreViolin
Luc-Marie AgueraViolin
Miguel da SilvaViola
Yovan MarkovitchVioloncello›› www.ysayerecords.com

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Ein gängiges Vorurteil besagt, dass französische Interpreten besonders farbenreich und klangsinnlich musizieren. Ein Klischee, gewiss – aber beim Quatuor Ysaÿe trifft es tatsächlich zu: Das Ensemble betört seine Hörer mit subtil ausgehorchten Schattierungen und einer ungeheuren Klanglust und Klanggeduld. Da hatten die Streicher unter anderem die späten Beethoven-Quartette op. 127 und 132 im Programm und be-scherten ihrem Publikum ein zutiefst eindringliches Musikerlebnis: Französische Finesse und deutsche Kompositionskunst vereinten sich hier zu einem Ergebnis von inter-nationalem Spitzenformat.

Auf diesem Niveau bewegt sich das Quartett schon eine beeindruckend lange Zeit: Mittlerweile existiert das Quatuor Ysaÿe – das sich nach dem großen Geiger, Komponisten und Quartettmusiker Eugene Ysaÿe benannt hat – bereits seit fast 30 Jahren. 1984 gegründet, wurde es bald zu einem der führenden Ensembles seiner Generation. Die vier Franzosen arbeiteten mit Walter Levin vom La Salle Quartett und mit dem Amadeus Quartett in Köln und gewannen bereits 1988 den ersten Preis beim Internationalen Streichquartett-Wettbewerb in Evian – als erste französische Formation überhaupt.

Damit war der Startschuss zu einer Weltkarriere gefallen, die das Ensemble seither auf viele wichtigen Konzertpodien geführt hat: Von London, Rom und Riga bis Washington, Tel Aviv und Tokyo reicht die Reiseroute des Quatuor Ysaÿe; bei zahlreichen namhaften Festivals von Stavanger und Edinburgh bis zum Beethovenfest Bonn ist das Quartett ein gern gesehener Gast – eine besonders enge Beziehung verbindet die Streicher dabei mit dem französischen Festival in l’Epau.

Neben der umfangreichen Konzerttätigkeit begann das Ensemble schon 1993 seine pädagogische Arbeit, mit einem Kurs für Streichquartette am Pariser Conservatoire. Außerdem unterrichten die Musiker auch regelmäßig in Riga, Sao Paolo und Aldeburgh sowie an der University of South California in Los Angeles.
Seit 2003 veröffentlicht das Quartett seine Aufnahmen bei einem eigenen Plattenlabel namens „Ysaÿe Records“ und hat dort unter anderem Werke von Haydn, Mozart, Beethoven, Schumann, Fauré, Franck und Magnard eingespielt. Zusätzlich zum klass-ischen Quartettrepertoire spielt die neue und zeitgenössische Musik für das Quatuor Ysaÿe schon lange eine zentrale Rolle: Komponisten wie André Boucourechliev, Pascal Dusapin, Frank Krawczyk, Eric Tanguy oder Thierry Escaich schrieben auf Anregung des Quartetts neue Werke. 2006 hat das Ensemble im Wiener Konzerthaus gemeinsam mit Paul Meyer ein neues Klarinettenquintett uraufgeführt.

Im selben Jahr beschäftigte sich das Quatuor Ysaÿe intensiv mit dem Schaffen von Joseph Haydn, dessen 69 Quartette beim Festival in Besançon auf dem Programm standen. Nach diesem Riesenprojekt nahmen die Musiker gleich die nächste Herausforderung in Angriff: 2008 haben sie alle Quartette von Beethoven im Pariser Musée d’Orsay interpretiert.

In der Saison 2011/2012 werden die 4 Musiker in Basel und Hamburg zu Gast sein, gefolgt von Konzerten beim Manchester Royal Northern College of Music, bei der Cité de la Musique de Paris und in Italien und Niederlande – Gelegenheiten bei denen dieses unnachahmliche französische Quartett erneut seine besonderen Qualitäten unter Beweis stellen zu kann. Darüber hinaus werden sie ebenfalls in dieser Saison wieder in den USA in zahlreichen renomierten Konzertsäälen zu Gast sein.

Im Winter 2011 wird das Quatuor Ysaye in einer Sextett-Besetzung mit Valentin Erben (Violoncello) und Isabel Charisius (Viola), vom ehemaligen Alban Berg Quartett, Werke von Schönberg aufnehmen.

2011/2012
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Received wisdom attributes French musicians with a particular sensitivity for colour and timbre – a truism, maybe, but undeniably valid in the case of the Quatuor Ysaÿe. The ensemble, acknowledged as one of the world’s supreme quartets, captivates audiences with its subtlety of nuance and its exceptional joy in sound and patience with sound. French finesse to these German masterpieces resulted in a profound and memorable musical experience.
The Quatuor Ysaÿe, named after the great Belgian violinist, composer and quartet player Eugène Ysaÿe, was founded in 1984 and rapidly achieved recognition as one of the leading ensembles of its generation. Its members, all from France, studied with Walter Levin of the LaSalle Quartet and with the Amadeus Quartet in Cologne, and in 1988 won first prize in the International String Quartet Competition in Evian, becoming the first French group to do so.

This marked the beginning of an international career which has taken the Quatuor Ysaÿe from London, Rome and Riga to Washington, Tel Aviv and Tokyo and to festivals such as Stavanger, Edinburgh and Bonn’s Beethovenfest. The ensemble enjoys a particularly close association with the festival of L’Epau in Northern France.

Since 1993 the players’ busy concert schedule has been complemented by teaching activity with string quartet classes at the Paris Conservatoire. They also teach regularly in Riga, São Paulo, Aldeburgh and at the University of Southern California in Los Angeles.

Ysaÿe Records is the quartet’s own recording label, which since 2003 has produced releases of Haydn, Mozart, Beethoven, Schumann, Fauré, Franck, Magnard and others. Contemporary composers also play a central role in the quartet’s performing activities, among them André Boucourechliev, Pascal Dusapin, Frank Krawczyk, Eric Tanguy and Thierry Escaich, who have all written new works at the quartet’s instigation. In 2006 the Vienna Konzerthaus was the venue for the world premiere, in collaboration with Paul Meyer, of a new clarinet quintet by the Austrian composer Friedrich Cerha.

In the same year the Quatuor Ysaÿe engaged especially closely with the music of Haydn, performing his 69 quartets at the Besançon Festival. In 2008 they turned to the Beethoven cycle, performing it at the Musée d’Orsay in Paris.

The 2011/2012 season brings appearances in Hamburg and Basel, followed by concerts at the Manchester Royal Northern College of Music, at the Cité de la Musique in Paris, and in Itly and Netherlands - all opportunities for this inimitably French ensemble to provide further evidence of its special qualities. The Ysaÿe’s plans include also a sextet project with two former members of the Alban Berg Quartett, Valentin Erben (violoncello) and Isabel Charisius (viola).

2011/2012
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