Arditti Quartet

Streichquartett

Irvine Arditti
Violine
Ashot Sarkissjan
Violine
Ralf Ehlers
Viola
Lucas Fels
Violoncello
Sie prägen seit 44 Jahren die Musik der Gegenwart wie kein anderes Streichquartett. Warum suchen fast alle großen zeitgenössischen Komponisten den dialogischen Prozess mit dem Arditti Quartett? Es ist eine besondere Form der Virtuosität, die effiziente Erforschung von Technik, Klang und Effekten, der immer neu gelingende Balanceakt ist.
Zur Biografie
Kontakt Katja Szarka

Biografie

Durch seine herausragenden Interpretationen von Werken der Moderne und Gegenwart hat sich das Ensemble zu einer festen Größe der jüngsten Musikgeschichte entwickelt.
Adès, Aperghis, Birtwistle, Cage, Carter, Dufourt, Dusapin, Fedele, Ferneyhough, Francesconi, Gubaidulina, Harvey, Hosokawa, Kagel, Kurtág, Lachenmann, Ligeti, Nancarrow, Rihm, Scelsi, Sciarrino, Stockhausen und… all diese Komponisten haben dem Arditti Quartet (gegründet 1974 von Irvine Arditti) die Uraufführung ihrer Werke anvertraut. Durch seine herausragenden Interpretationen von Werken der Moderne und Gegenwart hat sich das Ensemble zu einer festen Größe der jüngsten Musikgeschichte entwickelt.

Aus ihrer Überzeugung heraus, dass für die Interpretation Neuer Musik eine enge Zusammenarbeit mit den Komponisten unerlässlich ist, sucht das Quartett stets den Dialog mit ihnen. Auch pädagogisch sind seine Mitglieder aktiv: Als ehemalige langjährige Dozenten bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik geben sie zahlreiche Meisterkurse und Workshops für Interpreten und Komponisten in der ganzen Welt.

Die Diskographie des Arditti Quartets umfasst über 180 Alben. Viele davon bei Montaigne Naïve, die zahlreiche zeitgenössische Komponisten porträtieren und erstmals die Streichquartette der Zweiten Wiener Schule in Gesamtheit präsentieren. Viele Werke wurden in Anwesenheit der Komponisten eingespielt, wie zum Beispiel die Quartette Luciano Berios. Auch legendäre Episoden der jüngsten Musikgeschichte wie die Aufnahme von Stockhausens spektakulärem Helikopter-Quartett wurden vom Ensemble auf CD festgehalten.

Das Arditti Quartet hat im Laufe der letzten 40 Jahre zahlreiche Preise erhalten, darunter mehrfach den Deutschen Schallplatten-Preis. Für die Einspielung von Werken Elliot Carters (1999) und Harrison Birtwistles (2002) gewann es zweimal den Gramophone Award für die „beste Aufnahme zeitgenössischer Musik“. 1999 wurde ihm der prestigeträchtige Ernst-von-Siemens-Musikpreis für sein musikalisches Lebenswerk verliehen – eine Auszeichnung, die das Quartett in eine Reihe stellt mit Preisträgern wie Berio, Britten, Carter, Ferneyhough, Lachenmann, Ligeti und Rihm.

Die Saison 2018/2019 startet in Der Singel Antwerpen, wo sie mit der Sopranistin Claron Mc Fadden Rihm's Akt und Tag aufführen. Danach finden Konzerte in Krakau, Amsterdam, Wien, Hamburg und Berlin statt, gefolgt von einer Tour in den USA, sowie in Südkorea.

Das vollständige Archiv des Arditti Quartets befindet sich in der Sacher-Stiftung in Basel.

2018 / 2019
Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Auslassungen und Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit der Agentur gestattet.
Kontakt: Katja Szarka

Bilder

Programm

2019 / 2020
Programm I

Harvey: Streichquartett Nr. 2
Ferneyhough: Adagissimo für Streichquartett
Ligeti: Streichquartett Nr. 2
***
Webern: Sechs Bagatellen für Streichquartett, op. 9
Lachenmann: Streichquartett Nr. 3 „Grido“

Programm II

Ruth Crawford Seeger: Streichquartett
Anton Webern: Streichquartett Nr. 1, op. 28
Morton Feldman: „Structures“
Conlon Nancarrow: Streichquartett Nr. 3
***
Harrison Birtwistle: String Quartet: „The Tree of Strings“

Programm III

Berg: Streichquartett op. 3
Rihm: Streichquartett Nr. 10
***
Dusapin: Streichquartett Nr. 7 „Open Time“

Programm IV
with Jake Arditti (Countertenor)

Dillon: Streichquartett Nr. 9
Paredes: „Canciones Lunáticas“
***
Henze: Streichquartett Nr. 5
Sciarrino: „Cosa resta“

Saison als PDF

Diskografie

Pascal Dusapin
Pascal Dusapin
Quatuor VI "Hinterland", Hapax Pour Quatuor À Cordes & Orchestre
Quatuor VII "Open Time", 21 Variations Pour Quatuor à Cordes

Orchestre Philharmonique De Radio France
Pascal Rophé - Conductor

Abrahamsen: String Quartets
Hans Abrahamsen
String Quartets No. 1-4

Winter & Winter, 2017

First Performance VI
Emmanuel Nunes
Chessed III For String Quartet (1990/91)

Alfred Zimmerlin
String Quartet No. 4 With Fatrasie À Jürg Wyttenbach As Interpolation (2015)


Morton Feldman
Structures For String Quartet (1951)

Helmut Lachenmann
String Quartet No. 3 "Grido" (2001/02)

Bmn Audiophil, 2016

Gifts And Greetings

Wolfgang Rihm: In Verbundenheit
Hans Abrahamsen: For Arditti Quartet
Toshio Hosokawa: Small River In Distance
Brian Ferneyhough: Silentium
Brice Pauset: Wahrheitsverfahren (I: Wissenschaft)
Mark Andre: iv 13a
Marco Stroppa: La Vita Immobile
Liza Lim: The Weaver’s Knot
Harrison Birtwistle: Hoquetus Irvinius
Hilda Paredes: Hacia Una Bitácora Capilar
James Clarke: String Quartet No. 3
Georg Friedrich Haas: LAIR
Uri Caine: Caprice 13
Johannes Maria Staud: Stringendo (Zugabe Für Emil Breisach)

Uri Caine - Piano
Brice Pauset - Harpsichord

Winter & Winter, 2016

Ofenbauer: String Quartets 1997-2011
Christian Ofenbauer
Streichquartettsatz 1997
Zerstörung des Zimmers / der Zeit 1999
Zweiter Streichquartettsatz 2008
Dritter Streichquartettsatz 2009
BruchStück IX / Vierter Streichquartettsatz 2010
Fünfter Streichquartettsatz 2011
Sechster Streichquartettsatz 2011

World Premier Recordings

Videos

Arditti Quartet - Helmut Lachenmann: Streichquartett Nr. 3 "Grido"
Arditti Quartet - Morton Feldman (1926-1987) "Structures for string quartet" (1951)

Kontakt

Katja Szarka
t: +49 (0)30 414 781 715
f: +49 (0)30 414 781 713