Avi Avital

Mandoline

„Meine Rolle als Interpret ist es, Menschen mit Musik zu versorgen. Die Leute kommen zu einem Konzert, um Kunst zu erleben und ich bin dort, mit all meinen Fähigkeiten, Erfahrungen und Inspiration, um diese Erfahrung für sie zu generieren. Es ist so eine schöne und zarte Kunst und ich enthülle noch immer ihre Geheimnisse.”
Avi Avital, Klassik Akzente, Mai 2017
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Biografie

Als erster Mandolinist, der für den Grammy Award nominiert wurde, ist Avi Avital einer der führenden Botschafter seines Instruments. Durch seine Leidenschaft und seine „explosiv charismatischen” Live-Auftritte (New York Times) ist er einer der treibenden Kräfte bei der Neubelebung des Repertoires für die Mandoline. Mehr als 90 Werke sind für ihn geschrieben worden, 15 davon Konzerte. Auch seine Erschließung des Repertoires anderer Instrumente auf der CD „Between Worlds” 2014 erweiterte das Spektrum der Mandoline.
Durch seine ansteckende Neugier und den innigen Austausch mit dem Publikum zählt es zu seinen Verdiensten, der Mandoline den Weg auf die große Bühne geebnet zu haben.

Als exklusiver Künstler der Deutschen Grammophon hat er vier Aufnahmen für das Label eingespielt und die nächste ist schon in Planung. Das zuletzt veröffentlichte Album „Avital meets Avital“ (2017) mit Oud / Bassist, Omer Avital, erkundet ihr gemeinsames kulturelles Erbe und bringt ihre unterschiedlichen klassischen und jazzigen musikalischen Hintergründe in Dialog. Frühere Alben sind Originalkonzerte und Transkriptionen von Vivaldi (2015), seine eigenen Bach-Transkriptionen (2012) und die genreübergreifende CD „Between Worlds” (2014), die die Grenzen der Kammermusik zwischen klassischer und traditioneller Musik auslotet.
„Die Worte ‚Superstar‘ und ‚Mandolinist‘ wirken noch immer recht seltsam nebeneinander. Doch in der Klassikwelt beginnen sie, zueinander zu finden. [...] Avi Avital, der am Mittwoch italienische Konzerte des 18. Jahrhunderts mit dem Venice Baroque Orchestra in der Zankel Hall zur Aufführung brachte [...] war nichts weniger als elektrisierend.”New York Times • Corinna da Fonseca-Wollheim • 12. März 2015
Avi Avitals Auftritte elektrisieren das Publikum weltweit, so im National Centre for the Performing Arts in Peking, der Wigmore und der Royal Albert Hall in London, der Berliner und Pariser Philharmonie, der Tonhalle Zürich, dem Palau de la Música Catalana Barcelona, dem Wiener Konzerthaus, der Carnegie Hall New York und bei einer ARTE-Liveübertragung aus dem Palais de Versailles. Er tritt mit renommierten Orchestern auf, wie dem BBC und dem Chicago Symphony Orchestra, dem Deutschen Symphonie Orchester, dem Maggio Musicale Fiorentino, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Israel Philharmonic, den Dresdener Philharmonikern, dem Tasmania und dem St Louis Symphony Orchestra und dem Orchestre Symphonique de Montréal. Dabei entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Kent Nagano, Osmo Vänskä, Ton Koopman und Giovanni Antonini.

Er ist regelmäßiger Gast bei internationalen Festivals, u. a. in Aspen, Salzburg, Tanglewood, Spoleto, Ravenna, Cheltenham und Verbier – unter anderem war er Portrait Künstler beim Schleswig-Holstein Musik Festival 2017 mit über 20 Aufführungen von 10 verschiedenen Programmen. Künstlerische Partnerschaften pflegt er u.a. zu Andreas Scholl, Juan Diego Flórez, Dawn Upshaw, Giora Feidman, Ray Chen, David Greilsammer, Richard Galliano, Ksenija Sidorova, Itamar Doari sowie dem Dover und dem Danish String Quartet.

2018 wurde ihm ein Zeitsinsel-Festival im Konzerthaus Dortmund gewidmet, wo er ein Wochenende mit Klassik, Jazz und Improvisation, sowie ein gemeinsames Programm mit dem Venice Baroque Orchestra und dem georgischen Handschattentheater „Budrugana Gagra“ kuratierte.

Höhepunkte der Saison 2018/19 sind unter anderem Auftritte mit dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra in Tokio, dem Norwegischen Rundfunkorchester, dem Tonhalle Orchester Zürich, der Monte Carlo Philharmonie, dem Residentie Orkest, mit Detroit, San Diego und Seattle Symphony, mit dem Los Angeles Chamber Orchestra, ein Auftritt mit dem Orpheus Chamber Orchestra in der Carnegie Hall und eine Europatournee mit The Knights.

Avi Avital wurde in Be’er Sheva im Süden Israel geboren. Mit acht Jahren lernte er das Mandolinenspiel und wurde in das aufstrebende Mandolin Youth Orchestra seines charismatischen Lehrers und musikalischen Leiters Simcha Nathanson berufen. In der Folge studierte er an der Jerusalem Music Academy und dem Conservatorio Cesare Pollini in Padua, wo er mit Ugo Orlandi das Kernrepertoire für die Mandoline erarbeitete. 2007 gewann er als erster Mandolinist die Aviv Competition. Avi Avital spielt eine Mandoline des israelischen Geigenbauers Arik Kerman.

2018 / 2019
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Kontakte: Oda Caspar, Alexandre Airaudo

Bilder

Programm

2019 / 2020
Solo

Sauli: III Partita für Mandoline solo in C-Dur („per c, sol, fa, ut.“)
Joyce: Replay
Bloch: Nigun aus Baal-Shem, arrangiert für Mandoline solo
Kuwahara: Improvised Poem für Mandoline solo (2001)
Avital: Kedma für umgestimmte Mandoline (2006)
***
Bach: Partita Nr. 2 in d-Moll BWV 1004

Duo
mit Ksenija Sidorova (Akkordeon)

Kreisler: Präludium und Allegro – im Stile von Gaetano Pugnani
Mozart: Sonate Nr. 21 e-Moll KV 304
Stravinski: Suite Italienne aus „Pulcinella“
***
Bach: Chaconne aus der Partita Nr. 2 d-Moll BWV 1004
Rachmaninow: „Vocalise“ op. 34/14
Kusiakov: „Herbstliche Landschaften“
Budashkin: Konzert für Mandoline a-Moll

Duo
mit Ohad Ben-Ari (Klavier)

Kreisler: Präludium und Allegro – im Stile von Gaetano Pugnani
Mozart: Sonate Nr. 21 e-Moll KV 304
Stravinsky: Suite Italienne aus „Pulcinella“
***
Ravel: Vocalise – étude en forme de Habanera
Beethoven: Andante Con Variazioni D-Dur WoO 44/29
Bartók: Rumänische Volkstänze
De Falla: Siete Canciones Populares Españolas

Orchesterwerke
mit dem Venice Baroque Orchestra
3. – 8. Dezember 2019

Vivaldi: Sinfonie in C-Dur für Streicher und Basso Continuo RV 114
Vivaldi: Sinfonie in d-Moll für Streicher und Basso Continuo RV 127
Vivaldi: Konzert für Laute in D-Dur RV 93
Marcello: Sinfonie in G-Dur für Streicher und Basso Continuo
Vivaldi: Konzert in a-Moll für Streicher und Violine RV 356
Geminiani: Concerto grosso für Streicher in d-Moll „La Follia“ (nach A. Corelli op. V Nr. 12)
Vivaldi: Konzert für Mandoline in C-Dur RV 425
Paisiello: Konzert für Mandoline in Es-Dur
Vivaldi: Konzert in g-Moll „Sommer“ RV 315, aus Die Vier Jahreszeiten

Mein Herz – Aufbruch in die Moderne
mit Martina Gedeck (Stimme), David Adorján (Violoncello)
Ein Else Lasker-Schüler Abend zu ihrem 150sten Geburtstag – von Stephan Barbarino
18. – 24. November 2019

Auszüge aus dem Briefroman „Mein Herz“ sowie Gedichte, die Else Lasker-Schüler bis zur Emigration 1933 geschrieben hat und Werken von Widmann, Schulhoff, Henze, Glière, Bloch, Bartók, Kodály und Ravel sowie eigenen Improvisationen.

Bartók: Wiegenlied, Kissentanz und Arabischer Gesang aus: 44 Duos für zwei Violinen Sz 98
Bloch: Nigun aus Baal-Shem Suite
Glière: Berceuse aus Acht Stücke für Violine & Violoncello op. 39
Henze: Poco allegretto und Vivace aus: Serenade für Violoncello solo
Kodály: Allegro serioso, non troppo aus: Duo für Violine und Violoncello op. 7
Ravel: Très vif und Lent aus: Sonate für Violine und Violoncello
Schulhoff: Zingaresca. Allegro giocoso aus: Duo für Violine und Violoncello
Widmann: Valse bavaroise aus 24 Duos für Violine und Violoncello

Avi Avital meets Omer Avital
mit Omer Avital (Kontrabass, Oud), Jonathan Avishai (Klavier), Itamar Doari (Perkussion)
1. – 7. November 2019

Ein Dialog zwischen den musikalischen Welten: Avi Avital meets Omer Avital ist ein Dialog zwischen zwei Musikern mit gänzlich verschiedenen musikalischen Hintergründen, jedoch mit einem gemeinsamen musikalischem Erbe.
Der Grammy-nominierte Mandolinist Avi Avital, aus der klassichen Musiktradition stammend, trifft in diesem Projekt auf Grammy-Gewinner und Jazzbassist und -komponist Omer Avital. In diesem Projekt konstruieren die beiden Musiker mit Unterstützung von Klavier und Perkussion einen Schmelztigel aus nordafrikanischen Klängen, folkoristischen und klassischen Musiktraditionen, Israelische Harmonien sowie mediterrane Rhythmen, in dem sich am Ende wunderbar zeigt, wie gut sich sensitive Kammermusik mit wild emotionalem Jazz verbinden kann.

Saison als PDF

Termine

29.11.2018
20:00 Uhr
Berlin, DE / Philharmonie
Avi Avital, Bayerisches Kammerorchester, Johannes Moesus
19.12.2018
20:00 Uhr
Stuttgart, DE / Liederhalle
Avi Avital, Cappella Gabetta, Andrés Gabetta
30.12.2018
18:30 Uhr
Luzern, CH / KKL Kultur- und Kongreßzentrum Luzern
Avi Avital, Cappella Gabetta, Andrés Gabetta
31.12.2018
17:00 Uhr
Riehen, CH / Hotel Landgasthof
Avi Avital, Cappella Gabetta, Andrés Gabetta
07.01.2019
20:30 Uhr
Elmau /Klais, DE / Schloss Elmau
Avi Avital, Ksenija Sidorova
18.01.2019
Bad Doberan - Heiligendamm, DE / Grand Hotel Heiligendamm
Saleem Ashkar
21.01.2019
19:30 Uhr
Hamburg, DE / Elbphilharmonie
Saleem Ashkar
02.02.2019
18:30 Uhr
Zürich, CH / Tonhalle Maag
Avi Avital, Tonhalle Orchester Zürich, Jan Willem de Vriend
03.02.2019
17:00 Uhr
Zürich, CH / Tonhalle Maag
Avi Avital, Tonhalle Orchester Zürich, Jan Willem de Vriend
08.02.2019
Stettin, PL / Szczecin Filharmonia
Avi Avital, The Knights
10.02.2019
20:00 Uhr
Berlin, DE / Konzerthaus am Gendarmenmarkt
Avi Avital, The Knights
11.02.2019
Bielefeld, DE / Rudolf-Oetker-Halle
Avi Avital, The Knights
12.02.2019
20:00 Uhr
Düsseldorf, DE / Tonhalle
Avi Avital, The Knights
13.02.2019
Heidelberg, DE / TBC
Avi Avital, The Knights
16.02.2019
Hannover, DE / Landesfunkhaus Niedersachsen
Avi Avital, The Knights
17.02.2019
Darmstadt, DE / Staatstheater Darmstadt
Avi Avital, The Knights
19.02.2019
20:00 Uhr
Hamburg, DE / Elbphilharmonie
Avi Avital, The Knights
20.02.2019
20:00 Uhr
Hamburg, DE / Elbphilharmonie
Avi Avital, The Knights
20.02.2019
20:00 Uhr
Duisburg, DE / Lehmbruck Museum
Saleem Ashkar
21.02.2019
Wien, AT / Musikverein
Avi Avital, The Knights
22.02.2019
Linz, AT / Brucknerhaus
Avi Avital, The Knights
24.02.2019
Friedrichshafen, DE / Graf-Zeppelin-Haus
Avi Avital, The Knights
25.02.2019
Schaffhausen, CH / TBC
Avi Avital, The Knights
26.02.2019
Zürich, CH / Tonhalle Maag
Avi Avital, The Knights
27.02.2019
Neumarkt, DE / Festsaal im Historischen Reitstadel
Avi Avital, The Knights
20.03.2019
22:00 Uhr
Heidelberg, DE / Frauenbad
Avi Avital, Omer Klein
23.03.2019
20:00 Uhr
Heidelberg, DE / Kongreßhaus Stadthalle Heidelberg
Avi Avital, Nuria Rial, Venice Baroque Orchestra
31.03.2019
10:00 Uhr
Potsdam, DE / Nikolaisaal, Café RICCIOTTI im Foyer
Avi Avital, Ohad Ben-Ari, TBA

Diskografie

Avital meets Avital
Omer Avital
Zamzama
Lonely Girl
Ana Maghrebi
Ballad For Eli
Maroc
Hijazain

Avi Avital
Avi's Song
Prelude

Moshe Wilenski
The Source And The Sea (Balada Al Maayan Ve`Yam)

Omer Avital - Double bass, Oud
Jonathan Avishai - Piano
Itamar Doari - Percussion

Vivaldi
Antonio Vivaldi
Concerto in A minor, RV 356
Concerto in D major, RV 93
Mandolin Concerto in C major, RV 425
Largo from Concerto in C major, RV 443
Trio Sonata in C major, RV 82
Concerto in G minor, RV 315, "Summer" from "The Four Seasons"

Juan Diego Florez - Tenor
Mahan Esfahani - Harpsichord
Ophira Zakai - Lute
Patrick Sepec - Cello
Venice Baroque Orchestra

Between Worlds

Tsintsadze: Sachidao; Miniatures on Georgian Folk Themes
Bartók: 6 Romanian Dances
Villa-Lobos: Bachianas Brasileiras No. 5
Piazzolla: Fugy y misterio
Falla: Siete canciones populares espanolas
Monti: Csardas
Bloch: Nigun from Baal Shem
Chaim: Freilach Ron (klezmer improvisation)
Dvorak: Vivace ma non troppo from String Quartet No. 12
Traditionals: Bucimis; Hen Ferchetan

Richard Galliano - Accordion
Giora Feidman - Clarinet

Bach
Johann Sebastian Bach
Concerto for Mandolin and Strings BWV 1041, 1052, 1056
Sonata BWV 1034 for Mandolin and Basso Continuo

Kammerakademie Potsdam

Videos

Avital meets Avital Trailer (Live in Bremen)
Avi Avital - Vivaldi (Trailer)

Kontakt

Oda Caspar
t: +49 (0)30 414 781 716
f: +49 (0)30 414 781 713
Alexandre Airaudo
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