Marc Bouchkov

Violine

„Völlig frei ist sehr absolut. Aber man kann so viel arbeiten und üben, dass die Technik im Unterbewusstsein abläuft. Dann kann man sich auf das Musikalische konzentrieren... Alleine das Wort „Instrument“ macht klar, dass es lediglich ein Mittel ist. Und dafür müssen wir im besten Fall unser Instrument vergessen und Musik machen.”
Marc Bouchkov, niusic, April 2018
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Biografie

Der Ausdruck in der Musik ist es, der Marc Bouchkov stets antreibt. Sein Spiel ist nicht nur begründet auf einer umfassenden Kenntnis der Partituren, des historischen Kontexts und der Authentizität der Interpretation, er versteht seine Aufführung auch als unmittelbare Vermittlung von Inhalten. Die Nähe des Klangs der Geige zur menschlichen Stimme ist für ihn Inspiration und Antrieb, Gefühle und Emotionen wiederzugeben und für die Zuhörer erlebbar zu machen.
Marc Bouchkov wird 1991 in eine Geigerfamilie geboren. Von seinem Großvater Mattis Vaitsner erhält er den ersten Geigenunterricht im Alter von fünf Jahren. In der Folge lernt er bei Claire Bernard und Boris Garlitzky, der ihm fortan als Mentor zur Seite steht.
Marc Bouchkovs Weg ist gesäumt von zahlreichen internationalen Auszeichnungen. So gewinnt er Erste Preise beim „Concours International pour Violon Henri Koch“, bei der „European Young Concert Artists Audition“ in Leipzig und beim „Concours Reine Elisabeth“. Schließlich gewinnt er 2013 den Ersten Preis bei der „Montreal International Musical Competition” und wird zum Preisträger der Stiftung Juventus von Georges Gara ernannt. Kürzlich erhielt er den LOTTO-Förderpreis des Rheingau Musik Festivals. Von Oktober 2014 bis Juli 2017 studierte Marc Bouchkov als Junger Solist im Aufbaustudium an der Kronberg Academy bei Mihaela Martin.
„Neugierig, erfinderisch, schelmisch und freiheitstrunken, [...] eine unglaubliche Fähigkeit, den Gesetzen der Schwerkraft zu trotzen.”Jean-Michel Molkhou, Diapason, November 2017
Die Konzerttätigkeit von Marc Bouchkov verläuft von Beginn an rasant und vielbeachtet von der Kritik. „Ohne Zweifel: ein außergewöhnliches Talent!“ schrieb die Neue Zürcher Zeitung nach seinem Auftritt 2016 mit dem Tonhalle Orchester Zürich und Lionel Bringuier im Rahmen der Orpheum Stiftung. Höhepunkte der Spielzeit 2016/2017 waren u. a. die Auftritte mit dem hr Sinfonieorchester unter Christoph Eschenbach, mit dem Orchestre National de Belgique und dem Orchestra Sinfonica Nazionale RAI in Turin unter Andrey Boreyko.

Zuvor arbeitete er schon mit dem NDR-Sinfonieorchester, dem Belgian National Orchestra, dem Royal Philharmonic Orchestra of Liège, dem Moscow Philharmonic Orchestra und dem Staats-orchester Rheinische Philharmonie. Zudem führte er bei einer Ballettproduktion der Deutschen Oper am Rhein Brahms’ Violinkonzert mit den Düsseldorfer Symphonikern auf. Auf Einladung von Mariss Jansons eröffnete er 2014 die Serie „Essentials“ mit dem Royal Concertgebouw Orchestra. Sein vielseitiges kammermusikalisches Wirken führt Marc Bouchkov u. a. nach Hamburg, Montpellier, Zürich, Colmar, St. Petersburg und Montreal sowie zum Heidelberger Frühling und der Schubertiade Schwarzenberg. Im Oktober 2016 gab er sein Debüt in der Londoner Wigmore Hall, wo er den London Music Masters Preis erhielt.

Im Herbst 2017 erschien sein erstes Album mit Werken von Ysaye, Chausson und eigenen Kompositionen im Rahmen der neuen harmonia#nova Reihe von harmonia mundi, das im November 2017 mit einem Diapason Découverte ausgezeichnet und für den ICMA 2018 nominiert wurde.

Höhepunkte der Saison 2018/19 sind Zusammenarbeiten mit Münchner Symphonikern und den Hamburger Symphonikern, mit dem Violinkonzert von Tschaikowsky, sowie Recitals und Konzerte u.a. in der Hamburger Elbphilharmonie, im Maison de Radio France Paris und im Konzerthaus Berlin.

2018 / 2019
Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Auslassungen und Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit der Agentur gestattet.
Kontakte: Katja Hippler-Gromis, Carolin Traute-Breidenbach

Bilder

Programm

2019 / 2020
Solo

Ysaÿe: Sonate für Violine solo Nr. 5 G-Dur op. 27
Bach: Partita für Violine solo Nr. 2 d-Moll BWV 1004
Ysaÿe: Sonate für Violine solo Nr. 4 in e-Moll op. 27
Bouchkov: Fantaisie
Schubert/Ernst: Der Erlkönig (für Violine solo)

Duo
mit Georgyi Dubko (Klavier)

Brahms: Sonate Nr. 2 A-Dur op. 100
Ysaÿe: Étude en forme de valse
Ysaÿe: Sonate für Violine solo Nr. 4 in e-Moll op. 27
oder Bach: „Chaconne“ aus der Partita für Violine solo Nr. 2 d-Moll BWV 1004
Schubert: Fantasie für Violine und Klavier C-Dur op. 159 D 934

Streichtrio
mit Adrien Boisseau (Viola), Kian Soltani (Violoncello)

Schubert: Streichtrio B-Dur D 471
Beethoven: Streichtrio in G-Dur op. 9 Nr. 1
Zimmermann: Streichtrio
Dohnányi: Serenade C-Dur für Streichtrio op. 10

Saison als PDF

Termine

09.12.2018
11:00 Uhr
München, DE / Philharmonie im Gasteig
Marc Bouchkov, Münchner Symphoniker, Kevin John Edusei
11.02.2019
19:30 Uhr
Heilbronn, DE / Konzert- und Kongresszentrum Harmonie
Marc Bouchkov, Georgiy Dubko
15.02.2019
19:30 Uhr
Polling, DE / Bibliothekssaal Polling
Marc Bouchkov, Georgiy Dubko
21.02.2019
19:30 Uhr
Stavanger, NO / Stavanger Concert Hall
Marc Bouchkov, Stanislav Kochanovsky, Stavanger Symphony Orchestra
24.03.2019
19:00 Uhr
Hamburg, DE / Laeiszhalle Hamburg
Marc Bouchkov, Stanislav Kochanovsky, Hamburger Symphoniker

Diskografie

Ysaye - Chausson - Bouchkov
Eugene Ysaye
Fantaisie for Violin and Piano, Op. 32
Sonatas for Solo Violin, Op. 27 Nos. 5 & 6
Legende norvegienne for Violin and Piano
Si vous saviez for Violin and Piano

Ernest Chausson
Poème for Violin and Piano, Op. 25

Marc Bouchkov
Fantaisie for Solo Violin
Melodie for Solo Violin

Georgiy Dubko - Piano

Widmann: Duets - Viola Concerto - Jagdquartett
Jörg Widmann
Viola Concerto
24 Duos (selection)
Jagdquartett

Antoine Tamestit - Viola
Bruno Philippe - Cello
Signum Quartett
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Daniel Harding - Conductor

Videos

J. Sibelius: Violinkonzert, 1. Satz
Vasks: Distant Light
Sibelius: Violinkonzert | Tonhalle Zürich Saisoneröffnung
Ysaye: Sonate für Violine Solo Nr. 6
Piazzolla: Verano porteno
C. Saint-Saëns: Introduktion und Rondo capriccioso

Kontakt

Katja Hippler-Gromis
t: +49 (0)30 414 781 730
f: +49 (0)30 414 781 713
Carolin Traute-Breidenbach
t: +49 (0)30 414 781 745
f: +49 (0)30 414 781 713