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„Vier außergewöhnliche Musiker:innen, die sich in den Streichquartetten Widmanns ebenso zu Hause fühlen wie in den späten Quartetten Beethovens. Ihre Interpretation bewegt sich zwischen Modernität und Tiefe – mit großer Intensität und ebenso großer Anmut.“
Mit diesen Worten beschrieb François Kieffer, Cellist des Quatuor Modigliani und Mitglied der Jury des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD, die Qualitäten des Viatores Quartet im Anschluss an den renommierten Wettbewerb 2026. Auch Pierre Colombet, Primarius des Quatuor Ebène und ebenfalls Jurymitglied, zeigte sich tief beeindruckt: „Im Finale des ARD-Wettbewerbs bot uns das Quartet ein großartiges Konzert, bei dem ich jede Sekunde in vollen Zügen genießen konnte.“
Die Anerkennung durch zwei herausragende Vertreter der internationalen Quartettlandschaft unterstreicht die musikalische Ausdruckskraft des jungen Ensembles. Im September 2026 erspielten sich die vier Musiker:innen beim ARD-Wettbewerb den 1. Preis, den Publikumspreis, den Preis für die beste Interpretation des Auftragswerkes, sowie die Sonderpreise von Genuin und des Maßateliers Marillon.
Der Name Viatores, lateinisch für „Reisende“, verweist auf die unterschiedlichen Herkünfte der vier Musiker:innen – Großbritannien, Deutschland, Portugal und Türkei – und zugleich auf den Alltag als Streichquartett, der von stetigem Unterwegssein geprägt ist: auf der Bühne ebenso wie im Leben.
Gegründet wurde das Quartett Anfang 2023 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Derzeit studieren die vier Musiker:innen bei Professor Oliver Wille an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, sowie seit Herbst 2026 bei Heime Müller und Vera Martinez-Mehner (Cuarteto Casals) an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid. Von 2023 bis 2025 wurde das Quartett zudem von Professor Tabea Zimmermann an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt unterrichtet. Weitere künstlerische Impulse erhielten sie von namhaften Musiker:innen wie Christian Tetzlaff, Nora Chastain, Mark Steinberg, Areta Zhula, Antje Weithaas und Johanna Staemmler. Das Viatores Quartet ist Ensemble in Residence bei der Kammermusikorganisation ProQuartet – Centre Européen de Musique de Chambre in Paris und wird von der Villa Musica Rheinland-Pfalz gefördert.
Neben dem herausragenden Gewinn des ARD-Wettbewerbs hat sich das Quartett bereits einige weitere Preise und Auszeichnungen erspielt: 1. Preis des Mendelssohn-Bartholdy Hochschulwettbewerbs 2024, Sonderpreise sowohl beim renommierten Internationalen Streichquartettwettbewerb der Wigmore Hall London und beim Internationalen Streichquartettwettbewerb in Banff (BISQC) 2025. 2026 erhielt das Quartett den Hans Gál-Ensemblepreis der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz und der Landesstiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz. Im Jahr 2024 wurde das Quartett als SWR New Talent ausgewählt, einem dreijährigen Förderprogramm, das Auftritte bei verschiedenen Festivals sowie Radio- und TV-Produktionen umfasst.
Anfang 2025 produzierte das Quartett sein erstes Album mit Werken von Benjamin Britten, Fanny Hensel, Inti Figgis-Vizueta, Wenjing Guo und Fazıl Say, die vom Mendelssohn-Bartholdy Wettbewerb gefördert und beim Label Betont veröffentlicht wurde.
Louisa Staples spielt eine Violine von Giovanni Battista Guadagnini von 1744 “ex-Schwalbe”, die ihr von der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt wird.
Johannes Brzoska spielt auf einer Violine von Nicolas Lupot von 1806, einer Leihgabe der Alice und Hans-Joachim Thormählen Stiftung.
Miguel Erlich spielt eine Viola von Nikola Popara von 2020.
Umut Sağlam spielt auf einem Cello von Georg Winterling von 1914.
2026/2027
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Kontakt: Ramona Wiener