Puppenphilharmonie Berlin

Klassische Musik durch Puppen erleben. Das Konzert neu zu denken, neu zu betrachten und neu zu inszenieren – das ist die gemeinsame Idee der Bratschistin und Regisseurin Bernadett Kis und der Puppenspielerin Sandy Schwermer. Was liegt also näher, als die Fähigkeiten der beiden zu verbinden und dem jungen Publikum durch die Puppen eine Brücke zur Musik zu bauen?

Zur Biografie
Kontakt Katja Szarka

Biografie

Die Gründerin der Puppenphilharmonie Berlin, Bernadett Kis, und ihr Team möchten klassische Musik einerseits jenen Menschen zugänglich machen, die von den gängigen Formaten bisher nicht erreicht werden, und andererseits „alten Klassikhasen“ neue Hörerlebnisse verschaffen.

Ihre Puppen helfen, die Geschichten in der Musik zu erzählen. Sie öffnen neue Wahrnehmungsebenen und bieten einen einzigartigen Zugang zum Schatz der klassischen Musik, einem Erbe, das sich für viele Menschen heute kaum noch ohne Vermittlung erschließt.

Die Puppen bauen eine Brücke zur Musik. Genutzt wird eine leicht zugängliche Kunstform, um Schwellenängste und Unwissenheit spielerisch abzubauen, um schnell und direkt mit dem Publikum in Kontakt zu kommen, um Unbefangenheit und Neugier zu stärken.

Die Puppenphilharmonie arbeitet mit einer Sprache und einer Ästhetik, die neben der Zielgruppe der Kleinsten und Kleinen auch Erwachsene anspricht. Ein hoher Qualitätsanspruch in den gestalterischen Details und im Spiel sowie ein intelligenter Humor sind für ihre Darbietungen charakteristisch.

Die Puppenphilharmonie begegnet ihrem Publikum stets zugewandt, mit kreativen Überraschungen und künstlerischem Esprit. Die Inszenierungen sind auf Ort und Publikum spezifisch zugeschnitten.
Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Auslassungen und Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit der Agentur gestattet.
Kontakt: Katja Szarka

Bilder

Programm

2021 / 2022
I.O. & die Golden Records
Programmangebot für Sinfonie- oder Kammerorchester
Mit Sopran, Viola/Moderatorin und drei Puppenspielerinnen

1977 wurden die Datenplatten „Golden Records“ mit den Raumsonden Voyager 1 und 2 als Botschaften an Außerirdische, als eine Art Flaschenpost ins Universum geschickt. Auf ihnen finden sich unter anderem 90 Minuten ausgewählter Musik. Neben ethnischen Musikstücken finden sich bekannte Titel von Bach, Beethoven, Mozart, Chuck Berry und Louis Armstrong. Allerdings wurde in diesem 600 Millionen Dollar Projekt vergessen, dass man Musik im All – wegen der fehlenden Atmosphäre – nicht hören kann.

Das Projekt „I.O. & Die Golden Records“ thematisiert nun ein angenommenes Ereignis hier und jetzt. Ein Außerirdischer namens “I.O.” stößt im All auf die „Golden Records“. Was er auf dieser Platte hört, bzw. nicht hört, wirft große Fragen auf: Wie erzeugen Menschen das, was sie Musik nennen? Warum machen sie dies überhaupt? Und vor allem: Was macht diese Musik mit ihnen?

I.O. bricht zu einer Forschungsreise zur Erde auf. Eine zunächst typisch anmutende Konzertsituation wird Zielort der Landung und bietet allen Raum für die geplanten Untersuchungen…

 

Dauer: 45-60 Minuten | Alter: ab 6 Jahren

 

Musik:

Berio: Rendering (Auszüge 1. und 3. Satz)

Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 2 (1. Satz)

Beethoven: 5. Sinfonie (1. Satz)

Gregor Mayrhofer: Insekten Concerto (Auszüge)

Mozart: Königin der Nacht aus „Die Zauberflöte“

Louis Armstrong: Melancholie Blues

Daniel Feundlieb: Concerto I.O.

Emil & Emily
Barockensemble mit zwei Violinen, Viola, Cello, Cembalo & Puppenspieler

Unterschiedlicher könnten sie nicht sein – die schnieke Borckeselin Emily und der burschikose Hausesel Emil. Als Emil eines Tages ein unbekanntes Objekt im Heuhaufen findet, geht er auf Abenteuerreise in die Stadt, um herauszufinden, was es ist. Dabei erfährt er, dass es sich bei seinem Fund um eine Note handelt. Und nicht nur das. Auch Instrumente, Komponisten und ihre Stücke lernt er durch seine neu gewonnene Freundin Emily kennen.

 

Dauer: 45 Minuten | Alter:  2-6 Jahre

 

Musik:

Telemann: Sonate (TWV 42 e:12)

Bach: Presto aus der Partita Nr. 2 in d-Moll

Telemann: Sonate (TWV 42 D:11)

Bach: Kanon Nr. 4 aus „Musikalisches Opfer“

Klaus & Maus
Konzert für Streichtrio, Schlagzeug & zwei Puppenspieler

Gute Freunde helfen sich: Klaus, der Maulwurf, ist stets zur Stelle, wenn es in der Wohnung von Maus Louis wieder einmal drunter und drüber geht. Klaus‘ Nachbar hat ein Puppenhaus geerbt, in dem lauter Musiker wohnen und musizieren. Ein großartig klingendes Spielzeug, findet der Mäuserich… Doch als Klaus & Maus selbst in das große Konzerthaus umziehen müssen, beginnt eine spannende Suche nach den Musiker-Freunden, die seit dem Umzug spurlos verschwunden sind…

Nach der erfolgreichen gleichnamigen online Video Serie “Klaus und Maus” setzt die Puppenhilharmonie Berlin nun die Geschichte um die beiden Freunde als musikalisches Bühnenstück fort!

 

Dauer: 45 Minuten | Alter: ab 2 Jahren

 

Musik:

Chopin: Walzer op. 42 As-Dur (Auszug)

Bach: Präludium Nr. 1 aus Wohltemperiertes Klavier, Heft II BWV 870

Schlagzeug freie Improvisation

Bach: Auszüge aus Goldberg Variationen

Schubert: Trio B-Dur 1. Satz (Auszug)

Sibelius: Suite in A-Dur (2. Satz Andante con moto)

Daniel Freundlieb: Klaus & Maus

Videos

Emil & Emily @ Philharmonie Berlin
I.O. & Die Golden Records @ Siggener Kultursommer der Alfred Toepfer Stiftung
Klaus & Maus @ Tonhalle Düsseldorf

Kontakt

Katja Szarka
t: +49 (0)30 414 781 715
f: +49 (0)30 414 781 713