Schumann Quartett

Streichquartett

Erik Schumann
Violine
Ken Schumann
Violine
Veit Hertenstein
Viola
Mark Schumann
Violoncello
„Das Schwere ist nicht, sich etwas zu erarbeiten, sondern dann loszulassen."
Erik Schumann / Schumann Quartett, Concerti, Mai 2017
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Biografie

Das Schumann Quartett ist dort angekommen, wo alles möglich ist, weil man auf Sicherheiten verzichtet.
Das schließt auch das Publikum mit ein, das sich Abend für Abend auf alles gefasst machen muss: „So wirklich entwickelt sich ein Werk nur live“, sagen sie, „das ist ‚the real thing’, weil wir vorher selbst nie wissen, was passiert. Spätestens auf der Bühne fällt jede Imitation weg, man wird automatisch ehrlich zu sich selbst. Dann kann man in der Musik eine Verbindung mit dem Publikum herstellen, kommunizieren.“ Die Live-Situation wird in naher Zukunft erweitert durch Partner:innen wie Andreas Ottensamer, Kit Armstrong, Anna-Lucia Richter, Sabine Meyer, Katharina Konradi, Sharon Kam und Alexey Stadler.

Zu den Höhepunkten der Saison 2025/2026 zählen Auftritte in renommierten Sälen wie dem Musikverein Wien, der Elbphilharmonie Hamburg, dem Muziekgebouw Amsterdam, der Kölner Philharmonie und dem Konzerthaus Dortmund. Das Quartett ist zudem bei namhaften Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Mozartfest Bath und dem Streichquartettfest des Heidelberger Frühlings zu erleben – um nur einige zu nennen.

Im Februar steht die dritte Ausgabe des Projekts „Expedition Mozart“ mit Kit Armstrong auf dem Programm, mit Konzerten in Salzburg und La Chaux-de-Fonds. Den Abschluss der Saison bildet eine Kammermusik-Tournee mit Lisa Batiashvili im Juli 2026.

Das dritte Album des Quartetts „Intermezzo“ (2018) mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann und Aribert Reimann – aufgenommen gemeinsam mit der Sopranistin Anna-Lucia Richter – wurde national wie international hochgelobt und 2019 mit dem Opus Klassik in der Kategorie Kammermusikeinspielung ausgezeichnet. Im Jahr 2020 erweiterte das Quartett seine Diskographie mit dem Album „Fragment“, einer eindringlichen Auseinandersetzung mit dem Werk eines der größten Meister des Streichquartetts: Franz Schubert.

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Rundfunks widmete sich das Quartett einem außergewöhnlichen Projekt: Im Herbst 2023 erschien ein Album, das ganz dem Musikjahr 1923 gewidmet ist. In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk entstand eine vielbeachtete Aufnahme mit Werken von Alban Berg, Leoš Janáček, Paul Hindemith und Aaron Copland.

Seit ihrer frühesten Kindheit spielen die drei Brüder Mark, Erik und Ken Schumann zusammen –mittlerweile vervollständigt Veit Hertenstein als Bratschist das Quartett. Die Vier genießen die nonverbale Kommunikation. Unterschiedliche Persönlichkeiten treten deutlicher hervor, gleichzeitig entsteht in jedem musikalischen Werk ein gemeinsamer Raum, findet eine geistige Metamorphose statt. Diese Offenheit und Neugierde sind womöglich die entscheidenden Einflüsse von Lehrern wie Eberhard Feltz, dem Alban Berg Quartett oder Partnern wie Menahem Pressler.

Auszeichnungen, Veröffentlichungen – gerne werden Stufen konstruiert um herzuleiten, warum viele das Schumann Quartett heute zu den Besten überhaupt zählen. Die Vier fassen solche Daten eher als Begegnungen auf, als Bestätigung für ihren Weg. „Wir haben Lust darauf, es bis zum Äußersten zu treiben, zu probieren, wie die Spannung und unsere gemeinsame Spontaneität trägt", sagt Ken Schumann. Versuche, ihnen einen Klang, eine Position, eine Spielweise zuzuordnen, hebeln sie charmant aus, lassen allein die Konzerte für sich sprechen. Und Kritiker geben ihnen recht: „Feuer und Energie. Das Schumann Quartett spielt umwerfend gut [...] zweifellos eine der allerbesten Formationen der jetzigen Quartettblüte, […] blitzende Virtuosität und Überraschungsbereitschaft“ (Harald Eggebrecht in der SZ).*

Erik Schumann spielt die Violine „Auer, Benvenuti“ von Antonio Stradivari, Cremona 1699, eine freundliche Leihgabe einer deutschen Stiftung.
Ken Schumann spielt eine alte italienische Violine aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, die ihm freundlicherweise privat zur Verfügung gestellt wird.
Veit Hertenstein spielt eine Viola der Gebrüder Amati aus dem Jahre 1616.
Mark Schumann spielt auf einem Cello von Giovanni & Francesco Grancino aus dem Jahr 1680, das ihm als großzügige Leihgabe von MERITO Sit Wien zur Verfügung gestellt wird.

*Zitate aus einem Gespräch mit den Redakteuren des Online-Klassikmagazins VAN (van-magazin.de).

2025/2026
„Feuer und Energie. Das Schumann Quartett spielt umwerfend gut [...] zweifellos eine der allerbesten Formationen der jetzigen Quartettblüte, […] blitzende Virtuosität und Überraschungsbereitschaft.”Süddeutsche Zeitung • Harald Eggebrecht • 10. März 2017
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Kontakte: Ramona Wiener, Clara Loeb

Bilder

Programm

2026 / 2027

Die aktuellen Programme finden Sie im IMPRESARIUM der Saison 26/27

2025 / 2026

Termine

23.01.2026
10:00 h
Schumann Quartett, Quartet Integra, Javus Quartett, Kleio Quartet, Oliver Wille
23.01.2026
16:15 h
Schumann Quartett, Javus Quartett, Kleio Quartet
23.01.2026
19:30 h
Schumann Quartett, Fibonacci Quartet, Quartet Integra, Kleio Quartet
24.01.2026
10:00 h
Schumann Quartett, Fibonacci Quartet, Kleio Quartet
24.01.2026
20:00 h
Schumann Quartett, Fibonacci Quartet, Quartet Integra, Javus Quartett, Kleio Quartet
01.02.2026
11:00 h
Mozarteum, Großer Saal
Salzburg, Austria
Schumann Quartett, Kit Armstrong, Andrej Bielow, Ramón Ortega Quero, Ángel Luis Sánchez, Milena Viotti, Alessandro Viotti, Quatuor Hermès, Minetti Quartett
03.02.2026
19:30 h
Salle de musique
La Chaux de Fonds, Switzerland
Schumann Quartett, Kit Armstrong, Andrej Bielow, Quatuor Hermès, Jeanne Bonnet, Ramón Ortega Quero, Ángel Luis Sanchez, Milena Viotti, Alessandro Viotti
24.02.2026
20:00 h
Tivoli Vredenburg
Utrecht, Netherlands
Schumann Quartett
27.02.2026
20:00 h
Schumann Quartett, Nathalia Milstein
11.03.2026
20:00 h
Residenz, Herkulessaal
München, Germany
Schumann Quartett
10.04.2026
20:00 h
Schumann Quartett, Sharon Kam
28.04.2026
19:00 h
Schumann Quartett, Sharon Kam
02.05.2026
20:15 h
Het Muziekgebouw aan 't IJ'
Amsterdam, Netherlands
Schumann Quartett
19.05.2026
19:30 h
Schumann Quartett

Diskografie

Rosamunde – Fragment Pt. 1
Franz Schubert
String Quartet No.13 D.804 "Rosamunde"

Chiaroscuro
Wolfgang Amadeus Mozart
Five Fugues from Bach´s The Well-Tempered Clavier, KV 4025

Felix Mendelssohn-Bartholdy
Fugue in E-flat major, Op. 81 No. 4

Philip Glass
String Quartet No. 2 "company"

Dmitri Shostakovich
Two Pieces for String Quartet (1931)

Anton Webern
Six Bagatelles, Op. 9

Leoš Janáček
String Quartet No. 2 "intimate letters"

George Gershwin
Lullaby

Intermezzo
Robert Schumann
String Quartet No. 1 in A minor

Aribert Reimann
Adagio zum Gedenken an Robert Schumann

Robert Schumann / Aribert Reimann
6 Songs Op. 107 for Soprano and String Quartet

Felix Mendelssohn Bartholdy
String Quartet No. 1 in E-flat major

Anna Lucia Richter – Soprano

Landscapes
Joseph Haydn
String Quartet in B-Flat Major, Op. 76/4 "Sunrise"

Toru Takemitsu
"Landscape" for String Quartet

Béla Barók
String Quartet No. 2

Arvo Pärt
"Fratres" for String Quartet

Mozart - Ives - Verdi
Wolfgang Amadeus Mozart
String Quartet in D major K. 575

Charles Ives
String Quartet No. 2

Giuseppe Verdi
Quartetto in E minor

Videos

Schumann Quartett - Beethoven: Streichquartett op. 18 Nr. 4
Schumann Quartett - Brahms: Streichquartett Nr. 2 a-Moll op. 51
Schumann Quartett @ Wigmore Hall London (16.10.2020)
Schumann Quartett - Schubert: Quartet Movement in C Minor, D 703: II. Andante (Fragment)
Schumann Quartett – "Intermezzo" (Trailer)

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Ramona Wiener
Artist Coordinator
t: +49 (0)30 414 781 723
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