Avi Avital

Mandoline

„Die Worte „Superstar“ und „Mandolinist“ wirken noch immer recht seltsam nebeneinander. Doch in der Klassikwelt beginnen sie, zueinander zu finden. [...] Avi Avital, der am Mittwoch italienische Konzerte des 18. Jahrhunderts mit dem Venice Baroque Orchestra in der Zankel Hall zur Aufführung brachte [...] war nichts weniger als elektrisierend.“

The New York Times, Corinna da Fonseca-Wollheim, 12. März 2015
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Kontakt Sonia Simmenauer

Biografie

Als erster Mandolinenspieler, der für den Grammy Award nominiert wurde, ist Avi Avital der führende Botschafter seines Instruments. Durch seine Leidenschaft und seine „explosiv charismatischen“ Live- Auftritte (New York Times) ist er einer der treibenden Kräfte bei der Neubelebung der Mandoline: Seit mehr als zwanzig Jahren gestaltet Avi Avital die Zukunft seines Instruments und hat es in den renommiertesten Konzertsälen weltweit etabliert. Daneben hat Avi Avital das Mandolinen-Repertoire nicht nur mit eigenen Transkriptionen, sondern auch mit über 100 Auftragswerken erweitert, unter anderem mit Mandolinen-Konzerten bekannter Größen wie Jennifer Higdon, Anna Clyne, Avner Dorman und Giovanni Sollima.
Zu den Höhepunkten der Saison 2023/24 zählen Konzerte mit dem hr-Sinfonieorchester und Krzysztof Urbański, Vancouver Symphony und Tianyi Lu, Camerata Salzburg und Anja Bihlmaier sowie der Kammerakademie Potsdam. Daneben wird Avi Avital gemeinsam mit Il Giardino Armonico und Giovanni Antonini, CHAARTS und dem Venice Baroque Orchestra auf Tour gehen. Eine ausgedehnte Duo-Tournee führt Avi Avital gemeinsam mit Hanzhi Wang (Akkordion) durch Nordamerika. Kammermusikalisch wird der Mandolinist gemeinsam mit Anneleen Lenaerts (Harfe), Omer Klein (Jazz Piano) und Brooklyn Rider zu erleben sein. Er ist Artist-in-Residence bei den Schwetzinger SWR Festspielen und wird außerdem in DeSingel Antwerpen, der Wigmore Hall London, der Philharmonie Berlin, beim Rheingau Musik Festival und beim Schleswig-Holstein Musik Festival konzertieren.
„Hier ist ein Musiker, der keine Grenzen kennt, außer die des guten Geschmacks, und der die Kunst besitzt, die Zuhörer zu überzeugen, ihm überallhin zu folgen.”Gramophone
Als international gefragter Solist arbeitet Avi Avital regelmäßig mit herausragenden Klangkörpern, darunter das Chicago, Seattle und Toronto Symphony Orchestra, Orchestre symphonique de Montréal, Los Angeles Philharmonic, NDR Elbphilharmonie Orchester, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Academy of St Martin in the Fields, Yomiuri Nippon Symphony, Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Tonhalle-Orchester Zürich, Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, Orchestra della Svizzera italiana, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Orchestre National de Lyon, Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, Israel Philharmonic und das Norwegian Radio Orchestra unter Leitung von unter anderem Zubin Mehta, Kent Nagano, Alan Gilbert, Robert Spano, Osmo Vänskä, Yutaka Sado, Nicholas McGegan, Omer Meir Wellber und Ton Koopman.
Avi Avitals Vielseitigkeit und Kreativität führte zu Einladungen als „Portrait Artist“ beim Schleswig-Holstein Musik Festival, im BOZAR in Brüssel und im Dortmunder Konzerthaus (Zeitinsel) sowie als Artist-in- Residence beim Bodensee Festival und bei der La Jolla Music Society California.
Er ist außerdem regelmäßig bei den großen Festivals in Aspen, Salzburg, Hollywood Bowl, Tanglewood, Ravenna, MISA Shanghai, Cheltenham, Verbier, Luzern, Bad Kissingen, Rheingau, Gstaad und Tsinandali zu Gast.
2023 gründete Avi Avital das „Between Worlds Ensemble“ und präsentierte dieses Projekt in einer dreiteiligen Residenz im Boulez Saal Berlin sowie bei Konzerten in Bukarest, Warschau, Hamburg Ludwigshafen und Antwerpen. Das Ensemble erforscht verschiedene musikalische Genres, Kulturen und Welten, wobei Programm-Schwerpunkte auf verschiedene geografische Regionen gelegt werden – im ersten Jahr auf Werke traditioneller, klassischer und volkstümlicher Musik der Iberischen Halbinsel, der Schwarzmeer-Region und aus dem Süden Italiens.
Als Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon hat Avi Avital sein mittlerweile siebtes Album aufgenommen. Gemeinsam mit Il Giardino Armonico und Giovanni Antonini widmet er sich auf „Concertos“ Mandolinen-Konzerten von Vivaldi, Hummel, Bach, Barbella und Paisiello. „The Art of the Mandolin“ (2020) wurde von der Times, dem Independent, Gramophone, dem BBC Music Magazine und der internationalen Presse hoch gelobt und mit besten Kritiken bedacht. Auch Avi Avitals frühere Aufnahmen „Bach Solo“ (2019), „Avital meets Avital“ (2017), „Vivaldi“ (2015), ein Album mit Avitals eigenen Transkriptionen von Bach-Konzerten (2012) und „Between Worlds“ (2014) wurden mehrfach ausgezeichnet.
Avi Avital wurde in Be’er Scheva im Süden Israels geboren. Mit acht Jahren lernte er das Mandolinenspiel und wurde in das aufstrebende Mandolin Youth Orchestra seines charismatischen Lehrers Simcha Nathanson berufen. In der Folge studierte Avital an der Jerusalem Music Academy und am Conservatorio Cesare Pollini in Padua bei Ugo Orlandi.
Avi Avital spielt eine Mandoline des israelischen Geigenbauers Arik Kerman.

2023/2024
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Kontakt: Sonia Simmenauer

Bilder

Programm

Solo

Sollima: Prelude
Bach: Sonate Nr. 1 g-Moll BWV 1001
Bach: Partita Nr. 2 d-Moll BWV 1004
Avital: Kedma für umgestimmte Mandoline (2006)

Duo I
mit Olga Pashchenko (Cembalo)

Scarlatti: Sonate in G-Dur K 91 für Mandoline und Basso continuo
Valentini: Sonate für Mandoline und Basso continuo in a-Moll
Beethoven: Andante con variazioni in D-Dur WoO 44 / 2 für Mandoline und Fortepiano

Vivaldi: Sonate für Mandoline und Basso continuo in C-Dur F. XVI
Bach: Ciaccona aus Partita Nr. 2 d-Moll BWV 1004
Bach: Sonate für Flöte und obligates Klavier (Cembalo) e-Moll BWV 1034

Duo II
mit Omer Klein (Jazzklavier)

Musik von Johann Sebastian Bach, Jazzkompositionen von Omer Klein, israelische Lieder und darüber Improvisieren – hier wird grenzenlos musiziert…

Duo III
mit Ksenija Sidorova (Akkordeon)

Kreisler: Präludium und Allegro – im Stile von Gaetano Pugnani

Mozart: Sonate Nr. 21 e-Moll KV 304 (original für Violine und Klavier)

Strawinsky: Suite Italienne aus „Pulcinella“ (original für Violoncello und Klavier)

***
Villa-Lobos: Bachiana Brasilieras No. 5 / Aria

de Falla: Siete canciones populares españolas

Bartók: Rumänische Volkstänze

Budashkin: Konzert für Mandoline a-Moll

Glaube & Wissen
mit Maurice Steger (Blockflöte), David Bergmüller (Laute), Hille Perl (Viola da Gamba), Sebastian Wienand (Orgel/Cembalo)

Bach: aus „Klavierbüchlein für Wilhelm Friedemann Bach“

Bach: aus „Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach“

Avi Avital & Between Worlds Ensemble

Die lange und vielseitige Geschichte der Mandoline macht sie zum perfekten Begleiter auf dieser Weltreise. Einem Chamäleon gleich kann sie durch ihre klanglichen Eigenschaften den Sound verschiedenster Regionen annehmen. Die einzelnen Projekte des Between Worlds Ensemble konzentrieren sich auf jeweils eine geografische Region. Dabei führen ganz neuartige Arrangements die Musik zu ihren traditionellen Wurzeln zurück.

Diese Interaktion zwischen den Musikkulturen zeigt Gemeinsamkeiten wie Unterschiede auf – und kann so auch zu einem Sprungbrett für Podiumsdiskussionen und Education-Projekte werden: Das Publikum wird eingeladen, sein eigenes Verständnis von Grenzen zu überdenken, und vielleicht zu hinterfragen, ob diese überhaupt existieren.

Between Worlds Ensemble ist ein Projekt, das sich über zwei Jahre mit je drei Programmen pro Saison erstreckt. In 2022 / 2023 sind diese Iberia, Black Sea, Italy.

Termine

06.06.2024
19:00 h
Bonifatiuskirche Arle
Großheide, Germany
Avi Avital, Maurice Steger, Hille Perl, David Bergmüller, Sebastian Wienand
14.06.2024
18:00 h
Galerie Herrenhausen
Hannover, Germany
Avi Avital, Jan Willem de Vriend, NDR Radiophilharmonie
15.06.2024
19:30 h
Lessing Theater
Wolfenbüttel, Germany
Avi Avital, NDR Radiophilharmonie
04.07.2024
19:30 h
Avi Avital, Essener Philharmoniker, Diego Matheuz
05.07.2024
19:30 h
Avi Avital, Essener Philharmoniker, Diego Matheuz
06.07.2024
17:00 h
Schloss Elmau
Elmau/Klais, Germany
Avi Avital, Männerchor des Ensemble Rustavi
12.07.2024
19:00 h
Klosterkirche Eberbach
Eberbach, Germany
17.07.2024
19:30 h
Dom Meldorf
Meldorf, Germany
Asya Fateyeva, Avi Avital, Venice Baroque Orchestra
18.07.2024
19:30 h
Asya Fateyeva, Avi Avital, Venice Baroque Orchestra
30.07.2024
Église (Verbier)
Verbier, Switzerland
Avi Avital, Ksenija Sidorova
25.08.2024
19:30 h
Villa Seligmann
Hannover, Germany
Avi Avital, Omer Klein
27.08.2024
19:30 h
Rathaus (Obere Halle)
Bremen, Germany
Avi Avital, Omer Klein, Ismail Lumanovski

Diskografie

Avital meets Avital
Omer Avital
Zamzama
Lonely Girl
Ana Maghrebi
Ballad For Eli
Maroc
Hijazain

Avi Avital
Avi's Song
Prelude

Moshe Wilenski
The Source And The Sea (Balada Al Maayan Ve`Yam)

Omer Avital - Double bass, Oud
Jonathan Avishai - Piano
Itamar Doari - Percussion

Vivaldi
Antonio Vivaldi
Concerto in A minor, RV 356
Concerto in D major, RV 93
Mandolin Concerto in C major, RV 425
Largo from Concerto in C major, RV 443
Trio Sonata in C major, RV 82
Concerto in G minor, RV 315, "Summer" from "The Four Seasons"

Juan Diego Florez - Tenor
Mahan Esfahani - Harpsichord
Ophira Zakai - Lute
Patrick Sepec - Cello
Venice Baroque Orchestra

Between Worlds

Tsintsadze: Sachidao; Miniatures on Georgian Folk Themes
Bartók: 6 Romanian Dances
Villa-Lobos: Bachianas Brasileiras No. 5
Piazzolla: Fugy y misterio
Falla: Siete canciones populares espanolas
Monti: Csardas
Bloch: Nigun from Baal Shem
Chaim: Freilach Ron (klezmer improvisation)
Dvorak: Vivace ma non troppo from String Quartet No. 12
Traditionals: Bucimis; Hen Ferchetan

Richard Galliano - Accordion
Giora Feidman - Clarinet

Bach
Johann Sebastian Bach
Concerto for Mandolin and Strings BWV 1041, 1052, 1056
Sonata BWV 1034 for Mandolin and Basso Continuo

Kammerakademie Potsdam

Videos

Avital meets Avital Trailer (Live in Bremen)
Avi Avital - Vivaldi (Trailer)
Das Duo Avi Avital & Ksenija Sidorova - Das BR-Feauture

Kontakt

Sonia Simmenauer
Director
t: +49 (0)30 414 781 710