Avi Avital

Mandoline

„Die Worte „Superstar“ und „Mandolinist“ wirken noch immer recht seltsam nebeneinander. Doch in der Klassikwelt beginnen sie, zueinander zu finden. [...] Avi Avital, der am Mittwoch italienische Konzerte des 18. Jahrhunderts mit dem Venice Baroque Orchestra in der Zankel Hall zur Aufführung brachte [...] war nichts weniger als elektrisierend.“

The New York Times, Corinna da Fonseca-Wollheim, 12. März 2015
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Biografie

Als erster Mandolinist, der für den Grammy Award nominiert wurde, ist Avi Avital einer der führenden Botschafter seines Instruments. Durch seine Leidenschaft und seine „explosiv charismatischen” Live-Auftritte (New York Times) ist er einer der treibenden Kräfte bei der Neubelebung des Repertoires für die Mandoline.

Avital hat über 100 Werke für die Mandoline in Auftrag gegeben und kürzlich zwei neue Konzerte für Mandoline und Sinfonieorchester hinzugefügt: das Mandolinenkonzert von Jennifer Higdon wurde im Juni 2021 von den Münchner Philharmonikern unter der Leitung von Krzysztof Urbański uraufgeführt und wird in den USA mit dem Chicago Philharmonic, dem Mobile Symphony und dem Atlanta Symphony Orchestra zu hören sein. Das von Giovanni Sollima für ihn komponierte Mandolinenkonzert wurde im Januar 2020 mit RAI Torino/Bancroft uraufgeführt und wird seine nordamerikanische Premiere mit dem Vancouver Symphony Orchestra erleben. Weitere Konzerte von Anna Clyne, David Bruce und Avner Dorman erweitern das Repertoire.

Als Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon erscheint in dieser Saison sein sechstes Album "The Art of the Mandolin" für das Label. Es folgt Aufnahmen von Bach Solo (2019), Avital meets Avital (2017) mit Oud/Bassist Omer Avital, Vivaldi (2015), ein Album mit Avitals eigenen Transkriptionen von Bach-Konzerten und Between Worlds (2014), eine stilübergreifende Kammermusiksammlung, wo die Verbindung zwischen klassischer und traditioneller Musik untersucht wird.
„Hier ist ein Musiker, der keine Grenzen kennt, außer die des guten Geschmacks, und der die Kunst besitzt, die Zuhörer zu überzeugen, ihm überallhin zu folgen.”Gramophone
Zu den Höhepunkten der Saison 2021-22 gehören Auftritte mit Les Violins de Roy, eine Rückkehr in die Wigmore Hall mit Arcangelo, eine Deutschlandtournee mit Il Pomo d'Oro, Konzerte mit Il Giardiano Armonico, Chicago Symphony, Yomiuri Nippon Symphony, BBC Symphony, Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Tonhalle Zürich, Deutsches Symphonie Orchester Berlin, Orchestre National de Lyon, Maggio Musicale Fiorentino, Israel Philharmonic und dem Norwegischen Rundfunkorchester. Seine Partner sind Dirigenten wie Zubin Mehta, Kent Nagano, Osmo Vänskä, Yutaka Sado, Jonathan Cohen, Miguel Harth-Bedoya, Nicholas McGegan, Omer Meir Wellber, Ton Koopman und Giovanni Antonini. Darüber hinaus wird er gleich zwei Residenzen - bei der Thüringen Philharmonie Gotha und anlässlich des 100. Jubiläum BASF in Ludwigshafen - gestalten.

Avital arbeitet mit Musikern verschiedenster Genres zusammen, darunter Ksenija Sidorova, Giovanni Sollima, Mahan Esfahani, Kristian Bezuidenhout, Alice Sara Ott, Andreas Scholl, Dover Quartet, Danish String Quartet, Brooklyn Rider, Omer Klein, Omer Avital, mit der Schauspielerin Martina Gedeck und das georgische Puppentheater Budrugana Gagra. Seine Vielseitigkeit führte zu Auftritten als "Portrait Artist" beim Schleswig-Holstein Musik Festival, im BOZAR in Brüssel und im Dortmunder Konzerthaus (Zeitinsel), und er ist regelmäßig bei großen Festivals wie Aspen, Salzburg, Tanglewood, Spoleto, Ravenna, MISA Shanghai, Cheltenham, Verbier und Tsinandali zu Gast.

Als Exklusivkünstler der Deutschen Grammophone wurde sein sechstes Album für das Label mit dem Titel "The Art of the Mandolin" von der Times, dem Independent, Gramophone, dem BBC Music Magazine und der internationalen Presse hoch gelobt und mit besten Kritiken bedacht. Es folgt Aufnahmen von Bach Solo (2019), Avital meets Avital (2017) mit Oud/Bassist Omer Avital, Vivaldi (2015), ein Album mit Avitals eigenen Transkriptionen von Bach-Konzerten und Between Worlds (2014), eine stilübergreifende Kammermusiksammlung, wo die Verbindung zwischen klassischer und traditioneller Musik untersucht wird.

Avi Avital wurde in Be’er Sheva im Süden Israel geboren. Mit acht Jahren lernte er das Mandolinenspiel und wurde in das aufstrebende Mandolin Youth Orchestra seines charismatischen Lehrers und musikalischen Leiters Simcha Nathanson berufen. In der Folge studierte er an der Jerusalem Music Academy und dem Conservatorio Cesare Pollini in Padua, wo er mit Ugo Orlandi das Kernrepertoire für die Mandoline erarbeitete. 2007 gewann er als erster Mandolinist die Aviv Competition. Avi Avital spielt eine Mandoline des israelischen Geigenbauers Arik Kerman.

2021 / 2022
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Kontakte: Katerina Kanavaki, Katja Szarka

Bilder

Programm

2022 / 2023
Solo

Sollima: Prelude
Bach: Sonate Nr. 1 g-Moll BWV 1001
Bach: Partita Nr. 2 d-Moll BWV 1004
Avital: Kedma für umgestimmte Mandoline (2006)

Duo I
mit Olga Pashchenko (Cembalo)

Scarlatti: Sonate in G-Dur K 91 für Mandoline und Basso continuo
Valentini: Sonate für Mandoline und Basso continuo in a-Moll
Beethoven: Andante con variazioni in D-Dur WoO 44 / 2 für Mandoline und Fortepiano

Vivaldi: Sonate für Mandoline und Basso continuo in C-Dur F. XVI
Bach: Ciaccona aus Partita Nr. 2 d-Moll BWV 1004
Bach: Sonate für Flöte und obligates Klavier (Cembalo) e-Moll BWV 1034

Duo II
mit Omer Klein (Jazzklavier)

Musik von Johann Sebastian Bach, Jazzkompositionen von Omer Klein, israelische Lieder und darüber Improvisieren – hier wird grenzenlos musiziert…

Duo III
mit Ksenija Sidorova (Akkordeon)

Kreisler: Präludium und Allegro – im Stile von Gaetano Pugnani

Mozart: Sonate Nr. 21 e-Moll KV 304 (original für Violine und Klavier)

Strawinsky: Suite Italienne aus „Pulcinella“ (original für Violoncello und Klavier)

***
Villa-Lobos: Bachiana Brasilieras No. 5 / Aria

de Falla: Siete canciones populares españolas

Bartók: Rumänische Volkstänze

Budashkin: Konzert für Mandoline a-Moll

Glaube & Wissen
mit Maurice Steger (Blockflöte), David Bergmüller (Laute), Hille Perl (Viola da Gamba), Sebastian Wienand (Orgel/Cembalo)

Bach: aus „Klavierbüchlein für Wilhelm Friedemann Bach“

Bach: aus „Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach“

Avi Avital & Between Worlds Ensemble

Die lange und vielseitige Geschichte der Mandoline macht sie zum perfekten Begleiter auf dieser Weltreise. Einem Chamäleon gleich kann sie durch ihre klanglichen Eigenschaften den Sound verschiedenster Regionen annehmen. Die einzelnen Projekte des Between Worlds Ensemble konzentrieren sich auf jeweils eine geografische Region. Dabei führen ganz neuartige Arrangements die Musik zu ihren traditionellen Wurzeln zurück.

Diese Interaktion zwischen den Musikkulturen zeigt Gemeinsamkeiten wie Unterschiede auf – und kann so auch zu einem Sprungbrett für Podiumsdiskussionen und Education-Projekte werden: Das Publikum wird eingeladen, sein eigenes Verständnis von Grenzen zu überdenken, und vielleicht zu hinterfragen, ob diese überhaupt existieren.

Between Worlds Ensemble ist ein Projekt, das sich über zwei Jahre mit je drei Programmen pro Saison erstreckt. In 2022 / 2023 sind diese Iberia, Black Sea, Italy.

2021 / 2022

Termine

06.12.2021
20:00 Uhr
DE / Hildesheim
Avi Avital, Il pomo d'oro
08.12.2021
DE / Hamburg
Avi Avital, Il pomo d'oro
09.12.2021
DE / Düsseldorf
Avi Avital, Il pomo d'oro
12.12.2021
DE / Köln
Avi Avital, Il pomo d'oro
15.12.2021
18:00 Uhr
DE / Berlin
Avi Avital, Il pomo d'oro
16.12.2021
DE / Dresden
Avi Avital, Il pomo d'oro

Diskografie

Avital meets Avital
Omer Avital
Zamzama
Lonely Girl
Ana Maghrebi
Ballad For Eli
Maroc
Hijazain

Avi Avital
Avi's Song
Prelude

Moshe Wilenski
The Source And The Sea (Balada Al Maayan Ve`Yam)

Omer Avital - Double bass, Oud
Jonathan Avishai - Piano
Itamar Doari - Percussion

Vivaldi
Antonio Vivaldi
Concerto in A minor, RV 356
Concerto in D major, RV 93
Mandolin Concerto in C major, RV 425
Largo from Concerto in C major, RV 443
Trio Sonata in C major, RV 82
Concerto in G minor, RV 315, "Summer" from "The Four Seasons"

Juan Diego Florez - Tenor
Mahan Esfahani - Harpsichord
Ophira Zakai - Lute
Patrick Sepec - Cello
Venice Baroque Orchestra

Between Worlds

Tsintsadze: Sachidao; Miniatures on Georgian Folk Themes
Bartók: 6 Romanian Dances
Villa-Lobos: Bachianas Brasileiras No. 5
Piazzolla: Fugy y misterio
Falla: Siete canciones populares espanolas
Monti: Csardas
Bloch: Nigun from Baal Shem
Chaim: Freilach Ron (klezmer improvisation)
Dvorak: Vivace ma non troppo from String Quartet No. 12
Traditionals: Bucimis; Hen Ferchetan

Richard Galliano - Accordion
Giora Feidman - Clarinet

Bach
Johann Sebastian Bach
Concerto for Mandolin and Strings BWV 1041, 1052, 1056
Sonata BWV 1034 for Mandolin and Basso Continuo

Kammerakademie Potsdam

Videos

Avital meets Avital Trailer (Live in Bremen)
Avi Avital - Vivaldi (Trailer)
Das Duo Avi Avital & Ksenija Sidorova - Das BR-Feauture

Kontakt

Katerina Kanavaki
t: +49 (0)30 414 781 743
f: +49 (0)30 414 781 713
Katja Szarka
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