Avi Avital

Mandoline

„Die Worte „Superstar“ und „Mandolinist“ wirken noch immer recht seltsam nebeneinander. Doch in der Klassikwelt beginnen sie, zueinander zu finden. [...] Avi Avital, der am Mittwoch italienische Konzerte des 18. Jahrhunderts mit dem Venice Baroque Orchestra in der Zankel Hall zur Aufführung brachte [...] war nichts weniger als elektrisierend.“

The New York Times, Corinna da Fonseca-Wollheim, 12. März 2015
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Kontakt Lenemarie Leukefeld

Biografie

Avi Avital, der erste Mandolinen-Solist, der für einen Grammy nominiert wurde, wird aufgrund seiner Meisterschaft auf seinem Instrument mit Andrès Segovia und aufgrund seiner unglaublichen Virtuosität mit Jascha Heifetz verglichen. Bei seinen Live-Auftritten ist er leidenschaftlich und „explosiv charismatisch“ (New York Times) und die treibende Kraft hinter der Wiederbelebung der Mandoline: Seit mehr als zwei Jahrzehnten gestaltet er die Geschichte und Zukunft seines Instruments neu und spielt es in den renommiertesten Konzerthallen der Welt. Darüber hinaus hat Avi Avital das Repertoire für Mandoline nicht nur durch Transkriptionen verschiedener Stücke erweitert, sondern auch über 100 Werke für Mandoline in Auftrag gegeben, darunter Konzerte für Mandoline und Orchester von Fazil Say, Jennifer Higdon, Anna Clyne, Avner Dorman und Giovanni Sollima.

Zu den Höhepunkten der Saison 2025/26 gehören Auftritte mit Il Giardino armonico, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Geneva Camerata, dem Ensemble Resonanz, dem Kammerorchester Basel, dem Philharmonia Baroque Orchestra, Fuse Ensemble, dem Pacific Symphony Orchestra sowie eine Residenz bei den Duisburger Philharmonikern. Dabei wird er mit so renommierten Dirigenten wie Giovanni Antonini, Alondra de la Parra, Jeanette Sorrell, Anna Rakitina und Hugo Ticciati zusammenarbeiten.

Avi Avital gibt Rezitals und Kammermusikabende mit Omer Klein, Ksenija Sidorova und dem Viano Quartet, und wird u.a. in die Alte Oper Frankfurt, die Berliner Philharmonie, das Muziekgebouw Amsterdam, die Elbphilharmonie Hamburg, zum Kissinger Sommer und zum Schleswig-Holstein Musik Festival zurückkehren.

Zu Avi Avitals jüngsten Engagements gehören die Sinfonieorchester von Chicago, Seattle, Toronto und Vancouver, das Orchestre symphonique de Montréal, das Los Angeles Philharmonic, die NDR Radiophilharmonie Hannover, die Essener Philharmoniker, das HR Sinfonieorchester, die Academy of St Martin in the Fields, das Yomiuri Nippon Symphony, das Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, das Tonhalle-Orchester Zürich, das Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, das Orchestra della Svizzera italiana, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Orchestre National de Lyon, das Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, das Israel Philharmonic und das Norwegian Radio Orchestra. Er arbeitete mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Kent Nagano, Alan Gilbert, Robert Spano, Osmo Vänskä, Yutaka Sado, Nicholas McGegan, Omer Meir Wellber, Giovanni Antonini, Jonathan Cohen und Ton Koopman.
„Hier ist ein Musiker, der keine Grenzen kennt, außer die des guten Geschmacks, und der die Kunst besitzt, die Zuhörer zu überzeugen, ihm überallhin zu folgen.”Gramophone
2023 gründete Avi Avital sein Ensemble „Between Worlds“, das mit einer dreiteiligen Residenz im Boulez-Saal in Berlin und Konzerten, die das Ensemble mittlerweile nach Bukarest, Frankfurt, Warschau, Hamburg, Gstaad, Ludwigshafen und Antwerpen, zu den BBC Proms, zum Schleswig-Holstein Musik Festival und zum Enescu Festival geführt haben. „Between Worlds“ erkundet in seiner Arbeit verschiedene Genres, Kulturen und Musikwelten, die sich auf verschiedene geografische Regionen konzentrieren, und präsentierte in seinem ersten Jahr traditionelle, klassische und Volksmusik von der Iberischen Halbinsel, dem Schwarzen Meer und Süditalien.

Avi Avitals Vielseitigkeit führte zu Auftritten als „Portrait Artist“ beim Schleswig-Holstein Musik Festival, im BOZAR Brüssel, im Konzerthaus Dortmund und als Artist-in-Residence beim Bodensee Festival und der La Jolla Music Society California. Er ist regelmäßig bei großen Festivals wie Aspen, Salzburg Mozartwoche, Hollywood Bowl, Tanglewood, Ravenna, MISA Shanghai, Cheltenham, Verbier, Luzern, Bad Kissingen, Rheingau Musik Festival, Gstaad und Tsinandali zu Gast.

Als exklusiver Künstler der Deutschen Grammophon hat Avi Avital 2025 sein erstes Album mit seinem Ensemble „Between Worlds“ veröffentlicht: „Song of the Birds“ vereint Werke von Manuel de Falla, Otar Taktakishvili und Fazil Say mit traditionellen Werken der Folklore in Arrangements von u.a. David Bruce und wurde von Publikum und Kritik gefeiert. „Concertos“ (2023), das er mit Il Giardino Armonico und Giovanni Antonini eingespielt hat, enthält Mandolinenkonzerte von Vivaldi, Hummel, Bach, Barbella und Paisiello. Das Album wurde 2024 mit dem Opus Klassik für die beste Konzertaufnahme des Jahres ausgezeichnet. Sein Album „The Art of the Mandolin“ (2020) wurde von der Times, dem Independent, dem Gramophone, dem BBC Music Magazine und der internationalen Presse hoch gelobt und mit Bestnoten bewertet. Auch seine vorherigen Aufnahmen „Bach“ (2019), „Avital meets Avital“ (2017), „Vivaldi“ (2015), ein Album mit Avitals eigenen Transkriptionen von Bach-Konzerten (2012) und „Between Worlds“ (2014) wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Avital wurde in Be'er Sheva im Süden Israels geboren und begann im Alter von acht Jahren, Mandoline zu spielen. Bald darauf trat er dem florierenden Jugendorchester für Mandoline bei, das von seinem charismatischen Lehrer, dem in Russland geborenen Geiger Simcha Nathanson, gegründet und geleitet wurde. Er studierte an der Jerusalem Music Academy und am Conservatorio Cesare Pollini in Padua bei Ugo Orlandi. Er spielt auf einer Mandoline des israelischen Geigenbauers Arik Kerman.

2025/2026
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Kontakt: Lenemarie Leukefeld

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Programm

2026 / 2027

Die aktuellen Programme finden Sie im IMPRESARIUM der Saison 26/27

2025 / 2026

Termine

25.01.2026
20:00 h
Avi Avital, Derya Yildirim, Ensemble Resonanz
26.01.2026
11:00 h
Avi Avital, Derya Yıldırım, Ensemble Resonanz
31.01.2026
11:00 h
Mozarteum, Großer Saal
Salzburg, Austria
Avi Avital, Xavier de Maistre, Xavier de Maistre, Camerata Salzburg
19.03.2026
19:30 h
August-Everding-Saal
Grünwald, Germany
Avi Avital, Giovanni Sollima, Alessia Tondo, Guiseppe Copia
22.03.2026
19:30 h
Stadthalle Heidelberg
Heidelberg, Germany
Avi Avital, Giovanni Sollima, Alessia Tondo, Guiseppe Copia
27.03.2026
20:00 h
Reformierte Kirche Netstal
Ennenda, Switzerland
Avi Avital, Giovanni Sollima
27.04.2026
20:00 h
Konzerthaus Berlin
Berlin, Germany
Avi Avital, Derya Yıldırım, Ensemble Resonanz
28.04.2026
19:30 h
Friedrich-Ebert-Halle
Hamburg-Harburg, Germany
Avi Avital, Derya Yıldırım, Thomas Wegner, Ensemble Resonanz
22.05.2026
19:30 h
Avi Avital, Kamalini Mukherji, Swarendu Mondal
11.06.2026
19:30 h
Kurtheater
Bad Kissingen, Germany
Avi Avital, Alessia Tondo, Luca Tarantino, Between Worlds Ensemble
12.06.2026
19:30 h
Avi Avital, Alessia Tondo, Between Worlds Ensemble

Diskografie

THE VERBIER RECITAL
Ernest Bloch
Baal Shem (Nigun)
Nigun (Arr. Avital für Mandoline) - Live

Johann Sebastian Bach
Partita No. 2 für Solo Violine in D Moll, BWV 1004
Arr. Avital für Mandoline
Partita No. 3 in C Dur
Arr. Avital für Mandoline

Yasuo Kuwahara
Poème improvisé (Live)

Sauli Zinovjev
Partita Nr. 3 in C Dur (Live)

Avi Avital
Kedma für Re-Tuned Mandoline (Live)

Avital meets Avital
Omer Avital
Zamzama
Lonely Girl
Ana Maghrebi
Ballad For Eli
Maroc
Hijazain

Avi Avital
Avi's Song
Prelude

Moshe Wilenski
The Source And The Sea (Balada Al Maayan Ve`Yam)

Omer Avital - Double bass, Oud
Jonathan Avishai - Piano
Itamar Doari - Percussion

Vivaldi
Antonio Vivaldi
Concerto in A minor, RV 356
Concerto in D major, RV 93
Mandolin Concerto in C major, RV 425
Largo from Concerto in C major, RV 443
Trio Sonata in C major, RV 82
Concerto in G minor, RV 315, "Summer" from "The Four Seasons"

Juan Diego Florez - Tenor
Mahan Esfahani - Harpsichord
Ophira Zakai - Lute
Patrick Sepec - Cello
Venice Baroque Orchestra

Between Worlds

Tsintsadze: Sachidao; Miniatures on Georgian Folk Themes
Bartók: 6 Romanian Dances
Villa-Lobos: Bachianas Brasileiras No. 5
Piazzolla: Fugy y misterio
Falla: Siete canciones populares espanolas
Monti: Csardas
Bloch: Nigun from Baal Shem
Chaim: Freilach Ron (klezmer improvisation)
Dvorak: Vivace ma non troppo from String Quartet No. 12
Traditionals: Bucimis; Hen Ferchetan

Richard Galliano - Accordion
Giora Feidman - Clarinet

Bach
Johann Sebastian Bach
Concerto for Mandolin and Strings BWV 1041, 1052, 1056
Sonata BWV 1034 for Mandolin and Basso Continuo

Kammerakademie Potsdam

Videos

Avital meets Avital Trailer (Live in Bremen)
Avi Avital - Vivaldi (Trailer)
Das Duo Avi Avital & Ksenija Sidorova - Das BR-Feauture

Kontakt

Lenemarie Leukefeld
Senior Artist Manager
t: +49 (0)30 414 781 721