Avi Avital

Mandoline

„Meine Rolle als Interpret ist es, Menschen mit Musik zu versorgen. Die Leute kommen zu einem Konzert, um Kunst zu erleben und ich bin dort, mit all meinen Fähigkeiten, Erfahrungen und Inspiration, um diese Erfahrung für sie zu generieren. Es ist so eine schöne und zarte Kunst und ich enthülle noch immer ihre Geheimnisse."
Avi Avital, Klassik Akzente, Mai 2017
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Kontakt Katja Szarka

Biografie

Als erster Mandolinist, der für den Grammy Award nominiert wurde, ist Avi Avital einer der führenden Botschafter seines Instruments. Durch seine Leidenschaft und seine „explosiv charismatischen” Live-Auftritte (New York Times) ist er einer der treibenden Kräfte bei der Neubelebung des Repertoires für die Mandoline.

Avitals breit gefächertes Repertoire und sein Einfallsreichtum haben zu einer Zusammenarbeit mit Musikern wie Ksenija Sidorova, Giovanni Sollima, Mahan Esfahani, Kristian Bezuidenhout, Alice Sara Ott, Andreas Scholl, dem Dover Quartett, dem New Danish Quartet, Brooklyn Rider, Omer Klein (Jazz-Klavier), Omer Avital (Oud/Bassist), der Schauspielerin Martina Gedeck und dem georgischen Puppentheater Budrugana Gagra geführt. Er wurde als "Portraitkünstler" mit Residenzen beim Schleswig-Holstein Musik Festival, BOZAR in Brüssel und im Konzerthaus Dortmund (Zeitinsel) vorgestellt und ist regelmäßig bei großen Festivals wie Aspen, Salzburg, Tanglewood, Spoleto, Ravenna, MISA Shanghai, Cheltenham, Verbier und Tsinandali zu Gast.

Avital hat über 100 neue Werke für die Mandoline in Auftrag gegeben, die das Repertoire neuer Konzerte von Anna Clyne, Avner Dorman und Giovanni Sollima sowie Kammermusikstücke von David Bruce und Elena Kats-Chernin u.a. erweitern. Später in dieser Saison wird er mit den Münchner Philharmonikern unter der Leitung von Krzysztof Urbanski.

Als Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon erscheint in dieser Saison sein sechstes Album "The Art of the Mandolin" für das Label. Es folgt Aufnahmen von Bach Solo (2019), Avital meets Avital (2017) mit Oud/Bassist Omer Avital, Vivaldi (2015), ein Album mit Avitals eigenen Transkriptionen von Bach-Konzerten und Between Worlds (2014), eine stilübergreifende Kammermusiksammlung, wo die Verbindung zwischen klassischer und traditioneller Musik untersucht wird.
„Die Worte ‚Superstar‘ und ‚Mandolinist‘ wirken noch immer recht seltsam nebeneinander. Doch in der Klassikwelt beginnen sie, zueinander zu finden. [...] Avi Avital, der am Mittwoch italienische Konzerte des 18. Jahrhunderts mit dem Venice Baroque Orchestra in der Zankel Hall zur Aufführung brachte [...] war nichts weniger als elektrisierend.
New York Times • Corinna da Fonseca-Wollheim • 12. März 2015
Avital ist auch als Konzertsolist sehr gefragt und hat mit Orchestern in der ganzen Welt zusammengearbeitet, unter anderem mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Kent Nagano, Osmo Vänskä, Yutaka Sado, Jonathan Cohen, Nicholas McGegan, Omer Meir Wellber, Ton Koopman und Giovanni Antonini. Zu den Engagements zählen das Tonhalle-Orchester Zürich, das BBC Symphony Orchestra, das Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Orchestre National de Lyon, das Maggio Musicale Fiorentino, das Israel Philharmonic, das Yomiuri Nippon Symphony, das Residentie Orkest und das Norwegische Rundfunkorchester. Jede Saison unternimmt er 2-3 Tourneen in den USA und arbeitet dabei mit Orchestern wie dem Chicago Symphony Orchestra, Los Angeles Chamber Orchestra, Seattle Symphony, Baltimore Symphony, Les Violons du Roy, Orpheus Chamber Orchestra und The Knights.

Zu den Höhepunkten seiner Saison 2020/21 zählen die Uraufführung von Jennifer Higdons Mandolinenkonzert mit den Münchner Philharmonikern, Konzerte mit dem hr-Sinfonieorchester, dem Philharmonischem Staatsorchester Hamburg, beim Heidelberger Frühling, sowie eine Residenz beim Bodenseefestival 2021.

Avi Avital wurde in Be’er Sheva im Süden Israel geboren. Mit acht Jahren lernte er das Mandolinenspiel und wurde in das aufstrebende Mandolin Youth Orchestra seines charismatischen Lehrers und musikalischen Leiters Simcha Nathanson berufen. In der Folge studierte er an der Jerusalem Music Academy und dem Conservatorio Cesare Pollini in Padua, wo er mit Ugo Orlandi das Kernrepertoire für die Mandoline erarbeitete. 2007 gewann er als erster Mandolinist die Aviv Competition. Avi Avital spielt eine Mandoline des israelischen Geigenbauers Arik Kerman.

2020 / 2021
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Kontakt: Katja Szarka

Bilder

Programm

2022 / 2023
Solo

Sollima: Prelude
Bach: Sonate Nr. 1 g-Moll BWV 1001
Bach: Partita Nr. 2 d-Moll BWV 1004
Avital: Kedma für umgestimmte Mandoline (2006)

Duo I
mit Olga Pashchenko (Cembalo)

Scarlatti: Sonate in G-Dur K 91 für Mandoline und Basso continuo
Valentini: Sonate für Mandoline und Basso continuo in a-Moll
Beethoven: Andante con variazioni in D-Dur WoO 44 / 2 für Mandoline und Fortepiano

Vivaldi: Sonate für Mandoline und Basso continuo in C-Dur F. XVI
Bach: Ciaccona aus Partita Nr. 2 d-Moll BWV 1004
Bach: Sonate für Flöte und obligates Klavier (Cembalo) e-Moll BWV 1034

Duo II
mit Omer Klein (Jazzklavier)

Musik von Johann Sebastian Bach, Jazzkompositionen von Omer Klein, israelische Lieder und darüber Improvisieren – hier wird grenzenlos musiziert…

Duo III
mit Ksenija Sidorova (Akkordeon)

Kreisler: Präludium und Allegro – im Stile von Gaetano Pugnani

Mozart: Sonate Nr. 21 e-Moll KV 304 (original für Violine und Klavier)

Strawinsky: Suite Italienne aus „Pulcinella“ (original für Violoncello und Klavier)

***
Villa-Lobos: Bachiana Brasilieras No. 5 / Aria

de Falla: Siete canciones populares españolas

Bartók: Rumänische Volkstänze

Budashkin: Konzert für Mandoline a-Moll

Glaube & Wissen
mit Maurice Steger (Blockflöte), David Bergmüller (Laute), Hille Perl (Viola da Gamba), Sebastian Wienand (Orgel/Cembalo)

Bach: aus „Klavierbüchlein für Wilhelm Friedemann Bach“

Bach: aus „Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach“

Avi Avital & Between Worlds Ensemble

Die lange und vielseitige Geschichte der Mandoline macht sie zum perfekten Begleiter auf dieser Weltreise. Einem Chamäleon gleich kann sie durch ihre klanglichen Eigenschaften den Sound verschiedenster Regionen annehmen. Die einzelnen Projekte des Between Worlds Ensemble konzentrieren sich auf jeweils eine geografische Region. Dabei führen ganz neuartige Arrangements die Musik zu ihren traditionellen Wurzeln zurück.

Diese Interaktion zwischen den Musikkulturen zeigt Gemeinsamkeiten wie Unterschiede auf – und kann so auch zu einem Sprungbrett für Podiumsdiskussionen und Education-Projekte werden: Das Publikum wird eingeladen, sein eigenes Verständnis von Grenzen zu überdenken, und vielleicht zu hinterfragen, ob diese überhaupt existieren.

Between Worlds Ensemble ist ein Projekt, das sich über zwei Jahre mit je drei Programmen pro Saison erstreckt. In 2022 / 2023 sind diese Iberia, Black Sea, Italy.

2021 / 2022

Termine

26.06.2021
19:00 Uhr
DE / München
Avi Avital, Münchner Philharmoniker, Krzysztof Urbanski
27.06.2021
11:00 Uhr
DE / München
Avi Avital, Philharmonisches Streichquartett München, Ulrich von Neumann-Cosel, Johannes Berger

Diskografie

Avital meets Avital
Omer Avital
Zamzama
Lonely Girl
Ana Maghrebi
Ballad For Eli
Maroc
Hijazain

Avi Avital
Avi's Song
Prelude

Moshe Wilenski
The Source And The Sea (Balada Al Maayan Ve`Yam)

Omer Avital - Double bass, Oud
Jonathan Avishai - Piano
Itamar Doari - Percussion

Vivaldi
Antonio Vivaldi
Concerto in A minor, RV 356
Concerto in D major, RV 93
Mandolin Concerto in C major, RV 425
Largo from Concerto in C major, RV 443
Trio Sonata in C major, RV 82
Concerto in G minor, RV 315, "Summer" from "The Four Seasons"

Juan Diego Florez - Tenor
Mahan Esfahani - Harpsichord
Ophira Zakai - Lute
Patrick Sepec - Cello
Venice Baroque Orchestra

Between Worlds

Tsintsadze: Sachidao; Miniatures on Georgian Folk Themes
Bartók: 6 Romanian Dances
Villa-Lobos: Bachianas Brasileiras No. 5
Piazzolla: Fugy y misterio
Falla: Siete canciones populares espanolas
Monti: Csardas
Bloch: Nigun from Baal Shem
Chaim: Freilach Ron (klezmer improvisation)
Dvorak: Vivace ma non troppo from String Quartet No. 12
Traditionals: Bucimis; Hen Ferchetan

Richard Galliano - Accordion
Giora Feidman - Clarinet

Bach
Johann Sebastian Bach
Concerto for Mandolin and Strings BWV 1041, 1052, 1056
Sonata BWV 1034 for Mandolin and Basso Continuo

Kammerakademie Potsdam

Videos

Avital meets Avital Trailer (Live in Bremen)
Avi Avital - Vivaldi (Trailer)
Das Duo Avi Avital & Ksenija Sidorova - Das BR-Feauture

Kontakt

Katja Szarka
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f: +49 (0)30 414 781 713